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Beste Nachwuchsforscher der Lebenswissenschaften prämiert

10.07.2007 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Diplomanden und Doktoranden des UKJ wetteiferten um Preise für beste Forschungsergebnisse (Jena) Inzwischen ist es Tradition, dass zum "Tag der Nachwuchswissenschaftler" die besten und innovativsten Nachwuchsforscher der Lebenswissenschaften am Forschungszentrum des Universitätsklinikums Jena (UKJ) gekürt werden.

In diesem Jahr beteiligten sich 18 Doktoranden der Medizinischen und Biologisch-Pharmazeutischen Fakultäten an dem Wettbewerb. Die künftigen Wissenschaftler stellten ihre Forschungsergebnisse mit der Präsentation von Postern und in Vorträgen vor. Bewertet wurden die Beiträge durch eine Fachjury unter Leitung von Prof. Dr. Stephan Baader.

Den 1. Preis für den besten Vortrag erhielt David Stork, Promovend aus der AG Experimentelle Radiologie des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. Er arbeitet an der Darstellung von Gelenkentzündungsprozessen mit Hilfe der Nah-Infrarot-Fluoreszenz-Bildgebung. Ziel der in Kooperation mit dem Institut für Immunologie durchgeführten Arbeit ist es, langfristig eine Verbesserung der Früherkennung von Gelenkentzündungen zu erreichen. Der mit 250 Euro dotierte Preis wird bereits zum vierten Mal in Folge von der Firma AJZ Engineering GmbH Jena gestiftet.

Die Biologin Nadine Jänisch aus der AG Experimentelle Neurologie wurde mit dem 1. Posterpreis für ihre Arbeit auf dem Gebiet der Schlaganfallforschung ausgezeichnet. Sie konnte erstmals zeigen, dass bestimmte Ionentransporter nach einer Schädigung des Gehirns wieder juvenile Expressionsmuster aufweisen. Die Erkenntnisse könnten für die Entwicklung neuer zukünftiger Therapien nutzbar gemacht werden. Die Preisträgerin erhielt für ihre Arbeit ein Multimedia-Speichermedium, überreicht von der Firma SIRSLab GmbH Jena.

"Wir freuen uns sehr über das Engagement von Jenaer Firmen bei unserem Nachwuchswettbewerb", so Dr. Katrin Hoffmann, Leiterin des Forschungszentrums. "Dies verdeutlicht die enge Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft, die in Jena, der ,Stadt der Wissenschaft 2008', bereits eine lange Tradition hat und für das wissenschaftlich-wirtschaftliche Wachstum der Stadt eine ganz außerordentliche Rolle spielt".

Ansprechpartnerin:
Dr. Katrin Hoffmann
Koordinatorin des Forschungszentrums am Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641/9325800
E-Mail: katrin.hoffmann[at]med.uni-jena.de

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