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Sebastian Egenhofer neuer Laurenz-Professor für zeitgenössische Kunst

10.07.2007 - (idw) Universität Basel

Neuer Laurenz-Assistenzprofessor für zeitgenössische Kunst an der Universität Basel ist Sebastian Egenhofer. Das Rektorat hat ihn auf die von der Laurenz-Stiftung finanzierte Professur am Kunsthistorischen Seminar gewählt. Prof. Dr. Sebastian Egenhofer, 1968 in Stuttgart geboren, studierte nach einem einjährigen Aufenthalt an der Kunstakademie in Karlsruhe an der Freiburger Albert-Ludwig-Universität Kunstgeschichte, Philosophie und Literaturwissenschaft. Von 1996 bis 2005 arbeitete er als freier Autor und Kunstkritiker für verschiedene Zeitschriften sowie als Redaktor und Herausgeber der Kunstzeitschrift paradex. Ab 2001 schrieb er seine Dissertation mit dem Titel "Abstraktion - Kapitalismus - Subjektivität. Zur Transformation des Werkbegriffs im 20. Jahrhundert", die er 2005 mit der Note opus eximium bei Prof. Gottfried Boehm an der Universität Basel abschloss.

Seit Oktober 2005 ist Egenhofer wissenschaftlicher Assistent am Kunsthistorischen Seminar der Universität Basel und aktiv am Nationalen Forschungsschwerpunkt eikones beteiligt. Er geniesst bei den Studierenden einen hervorragenden Ruf und sein wissenschaftliches Arbeiten ist bereits in zahlreichen Publikationen, Aufsätzen, Artikel, Reviews, Rezensionen und weiteren Beiträgen nachzulesen. Zurzeit schreibt Egenhofer seine Habilitation. Er löst den zweiten Laurenz-Assistenzprofessor, Prof. Ralph Ubl ab, der nach Karlsruhe berufen wurde und auf das Wintersemester 2007/2008 einen Ruf für die "Allan and Jean Frumkin-Professur" beim "Committee on Social Thought" der University of Chicago (USA) angenommen hat.

Die 2002 erstmals mit Beate Söntgen und nach deren Wegberufung 2003 mit Ralph Ubl zum zweiten Mal besetzte Laurenz-Assistenzprofessur am Kunsthistorischen Seminar der Universität Basel ist vorerst auf fünf Jahre befristet. Die Professur ist besonders auf das im Mai 2003 eröffnete Schaulager der Basler Laurenz-Stiftung in Münchenstein BL ausgerichtet. In dieser nur teilweise öffentlichen Institution werden die nicht ausgestellten Werke der Emanuel-Hoffmann-Stiftung aufbewahrt und der Forschung zugänglich gemacht; daneben finden auch regelmässig Ausstellungen statt. Mit der Stiftungsprofessur geht die Laurenz-Stiftung als Trägerin des Schaulagers eine wissenschaftliche Partnerschaft mit der Universität ein, welche die Lehre, die Durchführung wissenschaftlicher Projekte und die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen umfasst.

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