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TUB: Die Agentenplattformen des DAI-Labors sind weltweit die Besten

10.07.2007 - (idw) Technische Universität Berlin

Intelligent, stabil, zuverlässig: Im weltweiten Vergleich erwiesen sich die Agentenplattformen des DAI-Labors der TU Berlin als die Besten Diesmal ging es nicht nur darum, die Intelligenz von Agentenplattformen zu testen, sondern bei dem diesjährigen Multi-Agent-Programming Contest in Hawaii sollte vor allem geprüft werden, wie anwendungsnah und vor allem wie stabil, das heißt wie funktionsfähig Agentenplattformen sind. Gewonnen haben den Wettbewerb zwei Teams des DAI-Labors der TU Berlin. Sie setzten sich gegen eine weltweite Konkurrenz durch. An dem Wettbewerb, der zum dritten Mal stattfand, nahmen neben den beiden Teams vom DAI-Labor Mannschaften aus Holland, England/Brasilien sowie Australien teil.

"Mit dem Wettbewerb sollte eine Grundlage für den Vergleich verschiedener Agentenplattformen geschaffen sowie eine Umgebung für die realistische Nutzung der Systeme geboten werden", beschreibt Dr. Benjamin Hirsch vom DAI-Labor das Ziel des Wettbewerbs.

Ein Team des DAI-Labors basierte auf dem Agentenframework JIAC IV, welches in den letzten Jahren am DAI-Labor entwickelt wurde. Das andere war MicroJIAC, "der kleine Bruder" von JIAC, das auf kleinen Geräten wie Smartphones lauffähig ist. "Wir waren den anderen Teams überlegen sowohl hinsichtlich der Stabilität und Geschwindigkeit unserer Agentenplattform als auch der Intelligenz. Darin zeigt sich, dass wir einfach sorgfältig gearbeitet haben", sagt Dr. Benjamin Hirsch. Fünf Tage mussten die Plattformen funktionsfähig bleiben.

"Kern der agentenorientierten Programmierung ist, dass dem Agenten Ziele zugeordnet werden und Funktionen, mit denen die Ziele erreicht werden sollen. Der Agent selbst schaut dann, wie er die verschiedenen Funktionen einsetzt und kombiniert, um das Ziel zu erreichen", erklärt Hirsch.

Stabilität und Intelligenz von Agentenplattformen wurden während des Wettbewerbs an-hand eines Spiels getestet, in dem es darum ging, in einer bestimmten Umgebung mit Hindernissen soviel wie möglich an Gold einzusammeln und in einem Depot abzulegen.
Anders als bei der objektorientierten Programmierung, bei denen Funktionalitäten grundsätzlich passiv sind, sind Agenten aktiv. Damit erlauben Agententechnologien immer komplexer werdende Softwarelandschaften besser zu beherrschen.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Dr. Benjamin Hirsch, DAI-Labor der TU Berlin, Ernst-Reuter-Platz 7, 10587 Berlin, Tel.: 030/314-29918, Fax: -21799,
E-Mail: benjamin.hirsch@dai-labor.de

Die Medieninformation zum Download: www.tu-berlin.de/medieninformationen/

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