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Chemie, Luftqualität und Klima - 160 Seiten erläutern verständlich Zusammenhänge

11.07.2007 - (idw) Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Das Klima auf der Erde hat auch mit der Zusammensetzung der Atmosphäre und ihren chemischen Umsetzungen zu tun. Der noch immer unbegrenzte Ausstoß von Klimagasen wie Kohlenstoffdioxid, Methan oder Distickstoffmonoxid ändert den Strahlungshaushalt der Erde und führt zu einer Klimaerwärmung von vermutlich bis zu vier Grad Celsius zum Ende des 21. Jahrhunderts. Diese Schlussfolgerung sowie die Tatsache, dass die Emissionen von Fluorchlorkohlenwasserstoffen zu einem Abbau der Ozonschicht und damit zu einer Zunahme der UVB-Strahlung geführt haben und dass Aerosole nicht nur auf Wolkenbildung und Klima Einfluss nehmen, sondern auch die Qualität unserer Atemluft verschlechtern, waren Anlass für ein Themenheft zur Chemie der Atmosphäre.

Die "Chemie in unserer Zeit", eine Zeitschrift der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), befasst sich in ihrer Juni-Ausgabe u. a. mit Luftchemie und Klima, dem Ozonloch und seinen Ursachen, Spurenstoffen in der Atmosphäre, der Atmosphäre als photochemischem Reaktor, organischen Verbindungen und Photosmog, der Chemie von Aerosolen, Feinstäuben und Gesundheit sowie der Chemie in Wolken, Nebel und Niederschlag.

Gastherausgeber dieser Ausgabe ist Professor Dr. Reinhard Zellner, Universität Duisburg-Essen, der Vorsitzende des Gemeinschaftsausschusses "Chemie, Luftqualität und Klima" sowie der Expertengruppe "Feinstäube", die beide von wissenschaftlichen Gesellschaften in Deutschland, u.a. von der GDCh, getragen werden. Die Autoren zählen zu den bekanntesten Wissenschaftlern in Deutschland, die sich mit den physikalisch-chemischen Vorgängen in der Atmosphäre befassen.

Das Heft richtete sich an Oberstufenschüler mit guten naturwissenschaftlichen Kenntnissen, an Studierende und Jungwissenschaftler sowie an Lehrer und Journalisten - und natürlich an alle, die sich für die Thematik "Chemie, Luftqualität und Klima" interessieren. Seine 163 Seiten sind gut und informativ bebildert. Eine Teilauflage stellt die GDCh Lehrern, Schülern und Journalisten kostenlos zur Verfügung (zu beziehen bei der GDCh in Frankfurt, Tel. 069/7917-330 oder E-Mail: pr@gdch.de). Der Verlag Wiley-VCH in Weinheim (Tel. 06201/606-327, E-Mail: chiuz@wiley-vch.de) gibt das Heft zum Sonderpreis von 29 Euro ab.

Die "Chemie in unserer Zeit" ist eine Zeitschrift der GDCh, mit 27.000 Mitgliedern eine der größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit mit Sitz in Frankfurt am Main. Verlegt wird die Zeitschrift beim international agierenden Verlag Wiley-VCH in Weinheim an der Bergstraße, der weitere von der GDCh herausgegebene Fachzeitschriften publiziert. Die "Chemie in unserer Zeit" wurde 1967 gegründet und hat Schwesternzeitschriften in den Gebieten Physik, Biologie und Pharmazie.
Weitere Informationen: http://www.gdch.de
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