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Fachhochschule Gelsenkirchen engagiert sich für Jordanien

12.07.2007 - (idw) Fachhochschule Gelsenkirchen

Dr. Abdallah Rababah aus Amman in Jordanien besuchte die Fachhochschule Gelsenkirchen, um sich mit Professoren aus der Versorgungs- und Entsorgungstechnik über den jordanischen Studiengang "Umwelttechnik" zu beraten. Die deutsch-jordanische Hochschule in Amman beruht auf der Mitarbeit von insgesamt 45 deutschen Hochschulen unter der Koordination der Hochschule Magdeburg-Stendal. Gelsenkirchen. Aus Amman kam in der letzten Woche Dr. Abdallah Rababah an die Fachhochschule Gelsenkirchen. Die Gelsenkirchener Hochschule beteiligt sich an dem dortigen Projekt der deutsch-jordanischen Hochschule und verantwortet dabei Aufbau und Prüfungsordnung für den Studiengang "Umwelttechnik", der in Jordanien bereits im zweiten Studienjahr läuft. Rababahs Besuch war jedoch der erste im Rahmen dieser Kooperation in Deutschland und diente dazu, mit den Professoren Dr. Ralf Holzhauer und Dr. Winfried Schmidt, beide vom Gelsenkirchener Fachbereich für Versorgungs- und Entsorgungstechnik, die Studieninhalte noch mehr als bisher auf die besonderen Bedürfnisse Jordaniens zu justieren. Da im größeren Teil Jordaniens Wüstenklima herrscht, müssen die Studierenden naturgemäß mehr über Wasserbereitstellung, Abwasserbehandlung und Wasserrückgewinnung lernen als in Deutschland, das mit rund 700 Millimetern Niederschlag jährlich vom Regen verwöhnt wird. Ende August werden Holzhauer und Schmidt zu einem Gegenbesuch in Jordanien erwartet.
Die deutsch-jordanische Hochschule ist eine Kooperation, bei der von Deutschland aus 45 Hochschulen jeweils andere Studiengänge in Amman begleiten. Neben der Umwelttechnik sind das andere Ingenieurfächer, weitere Naturwissenschaften, Informatik, Wirtschaft und Architektur. Die Koordination hat die Hochschule Magdeburg-Stendal übernommen. Gelsenkirchen zeichnet für die Umweltthemen verantwortlich. Der Studienbetrieb in Amman wurde zum Wintersemester 2005/2006 aufgenommen. Das Projekt wurde vom Bundesbildungsministerium mit knapp einer Million Euro unterstützt, nach einer Anlaufphase von vier Jahren wechselt die Hochschule in die finanzielle Zuständigkeit Jordaniens. Aufgebaut wurde die Hochschule nach dem Modell deutscher Fachhochschulen, deren System für die Verbindung von akademischer Ausbildung mit einem hohen Praxisbezug steht. Neben Jordaniern studieren auch junge Leute aus dem Irak, Syrien und dem Westjordanland in Amman. Insgesamt können jährlich etwa 1000 Studentinnen und Studenten ihr Studium dort beginnen.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Prof. Dr. Ralf Holzhauer, Fachbereich Versorgung und Entsorgung der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (0209) 9596-163/178 oder 9596-315 (Dekanatssekretariat), Telefax (0209) 9596-178, E-Mail ralf.holzhauer@fh-gelsenkirchen.de
Weitere Informationen: http://gju.hs-magdeburg.de/ Deutsch-jordanische Universität
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