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Stiftung für die Hochschule Wismar vergibt erste Fördermittel

12.07.2007 - (idw) Hochschule Wismar, University of Technology, Business and Design

Für rund 100 Studienanfänger an der Hochschule Wismar wird das Studium in diesem Jahr schon vor dem offiziellen Beginn des Wintersemesters starten. Das Gottlob-Frege-Zentrum der Hochschule bietet erstmals für alle Erstsemester der Fakultät für Ingenieurwissenschaften einen einwöchigen Auffrischungskurs Mathematik noch vor Semesterbeginn an. Die Finanzierung für diesen Kurs und für ein neues studienbegleitendes Mathematik-Tutorium übernimmt weitestgehend die Stiftung für die Hochschule Wismar. Für rund 100 Studienanfänger an der Hochschule Wismar wird das Studium in diesem Jahr schon vor dem offiziellen Beginn des Wintersemesters starten. Das Gottlob-Frege-Zentrum der Hochschule bietet erstmals für alle Erstsemester der Fakultät für Ingenieurwissenschaften einen einwöchigen Auffrischungskurs Mathematik noch vor Semesterbeginn an. Die Finanzierung für diesen Kurs und für ein neues studienbegleitendes Mathematik-Tutorium übernimmt weitestgehend die Stiftung für die Hochschule Wismar.

Erstmals seit ihrer Gründung im Frühjahr 2006 konnte diese gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts Fördermittel an die Hochschule vergeben. 21 Stifter, darunter Professoren der Hochschule Wismar, engagierte Wismarer Bürger und Firmen der Region, hatten die Stiftung mit dem Ziel ins Leben gerufen, die hohe Qualität der Ausbildung an der Hochschule Wismar angesichts knapper werdender öffentlicher Mittel langfristig zu sichern.

In der Sitzung des Akademischen Senats am vergangenen Donnerstag gab Prof. Dr. Norbert Grünwald, in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Stiftung die in diesem Jahr geförderten Projekte bekannt. Von den insgesamt 7.000 Euro Fördermitteln erhält das Gottlob-Frege-Zentrum 3.500 Euro¤ für die Durchführung des Auffrischungskurses und den Aufbau eines Lern- und Informationszentrums Mathematik für Erstsemester-Studenten (LIMES). Die weiteren 3.500 Euro wurden mit einem symbolischen Scheck dem Prodekan der Fakultät Gestaltung, Prof. Achim Hack, überreicht.

Die Stiftung ermöglichte damit die Auszeichnung der besten studentischen Arbeiten der Fakultät Gestaltung während der Leistungsschau dia07 am vergangenen Wochenende. Der erste Preis in Höhe von 500 Euro¤ ging an den Absolventen Hendrik Markowski für sein freizeitorientiertes, innovatives Zweiradkonzept für Jugendliche. Das"Mofa" als fast vergessenes Fortbewegungsmittel hatte der 28-Jährige im Rahmen seiner Diplomarbeit in der Studienrichtung Produktdesign neu gestaltet, dem Geschmack potentieller Kunden und den Erfordernissen der heutigen Zeit angepasst. Die Stiftung fördert darüber hinaus die Herstellung eines Jahrbuchs, um die herausragenden Arbeiten dieser Fakultät einem breiteren Publikum auch nach der Leistungsschau präsentieren zu können.

Im Frühjahr dieses Jahres hatte das Kuratorium der Stiftung unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Rolf Eggert und Rechtsanwalt Wolfgang Höfer beschlossen, die ersten Fördermittel der Stiftung für Projekte in der Lehre einzusetzen. Auf diese Weise sollten die bisher eingegangenen Spenden den Studenten ganz direkt zugute kommen. Die Idee war, sowohl Erstsemesters beim Studieneinstieg zu unterstützen als auch das interdisziplinäre und unternehmerische Lernen und Lehren insgesamt zu fördern. Die zwei ausgewählten Projekte weisen den großen Bedarf an zusätzlicher Unterstützung aus, der bei den Studenten und Fakultäten vorhanden ist.

Ob im Maschinenbau, in der Elektrotechnik, im Bauwesen oder der Seefahrt - gute Mathematikkenntnisse gehören zu den Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Studium. Doch immer weniger Studenten bringen diese Vorkenntnisse aus der Schule mit und scheitern so manchmal schon im ersten Semester. "Wir können den Studenten nicht die Schuld am Lehrplan der Schulen geben", sagt Dr. Gabriele Sauerbier, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Maschinenbau. "Deshalb möchten wir ihnen die Chance bieten, sich die fehlenden Grundlagen mit unserer Hilfe zu erarbeiten."

Der Dekan der Fakultät Gestaltung, Prof. Georg Giebeler, hatte in seinem Antrag an die Stiftung darauf hingewiesen, dass die Studenten der Fakultät die arbeitsaufwändige Leistungsschau ehrenamtlich und ohne Gewinn für die Benotung selbst organisieren. Mit der Preisvergabe und dem geplanten Jahrbuch möchte die Fakultät ihren Studenten eine Referenz mitgeben, die ihnen den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern soll.

Bei der Vergabe der Fördermittel würdigte die Stiftung auch das besondere Engagement der Professoren für ihre Studenten. Alle Projekte sind fachübergreifend und langfristig angelegt, sie fördern Leistungsbereitschaft und ehrenamtliches Engagement.


Weitere Informationen zur Stiftung für die Hochschule Wismar sind bei Christiane Hinrichs, Tel. (03841) 753-185 oder im Internet unter www.stiftung.hs-wismar.de erhältlich. Wer die Arbeit der Stiftung mit einer Spende unterstützen möchte, kann einen Betrag seiner Wahl auf das Konto der Stiftung für die Hochschule Wismar bei der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest, Kontonummer: 12 00 00 46 27, BLZ 140 510 00 überweisen.

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