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Universität Osnabrück: Zwei Millionen Euro für die Frühe Neuzeit-Forschung

17.07.2007 - (idw) Universität Osnabrück

Drei soeben bewilligte Projektanträge des Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) der Universität Osnabrück schärfen das Profil des Instituts als Zentrum der geisteswissenschaftlichen Forschung in Niedersachsen. Zum einen handelt es sich um zwei von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Vorhaben, die im Rahmen des Paketantrages "Friedensvorstellungen und Friedensbilder um 1600 in Europa" beantragt worden waren. Die beiden Projekte umfassen zusammen ein finanzielles Fördervolumen von rund 450.000 Euro. Darüber hinaus wurden vor wenigen Tagen auch Mittel für das umfangreiche Forschungsvorhaben "Geisteswissenschaftliche Grundlagenforschung und kultureller Transfer im Europa der Frühen Neuzeit" stattgegeben. Der bei dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gestellte Antrag wird aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung in Höhe von 1.560.000 Euro gefördert.

In dem ersten DFG-Projekt "Pax, Pactum, Pacificatio - zur inneren und äußeren Struktur von Friedensstiftungen mit den Mitteln des Rechts ab Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum Dreißigjährigen Krieg" unter der Leitung des Rechtswissenschaftlers Prof. Dr. Wulf Eckart Voß steht vor allem die Erforschung der Wirkung von Friedensverträgen im Mittelpunkt. Ebenfalls bewilligt wurde von der DFG das Forschungsvorhaben "Friedensbildung - Das juristische Wissen um Frieden im Alten Reich und in Schweden um 1600", das von der Institutsdirektorin Prof. Dr. Siegrid Westphal und ihrer Assistentin Dr. Inken Schmidt-Voges initiiert wurde. Es befasst sich in erster Linie mit der Vermittlung von Friedensvorstellungen an den juristischen Fakultäten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und in Schweden sowie den wechselseitigen Transfer von Friedenswissen.

Das dritte Projekt setzt sich aus drei Bereichen zusammen. Dabei handelt es sich zum einen um die Weiterführung des bereits zuvor geförderten Handbuchs des personalen Gelegenheitsschrifttums unter gemeinsamer Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Adam und Prof. em. Dr. Dr. h.c. Klaus Garber. Zum anderen wird mit der Förderung die Edition der Werke des Dichters Sigmund von Birken fortgesetzt. Als drittes Teilprojekt wird die von Prof. Dr. Wolfgang Adam und Prof. Dr. Siegrid Westphal geleitete Erstellung eines Handbuchs kultureller Zentren der Frühen Neuzeit umfangreiche finanzielle Unterstützung erhalten. "Die hohe Gesamtfördersumme von rund 2 Millionen Euro unterstreicht die auch landesweit außergewöhnlich starke Stellung der Geisteswissenschaften am Hochschulstandort Osnabrück", macht die Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung, Prof. Dr. Beate Schücking, deutlich.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Siegrid Westphal, Universität Osnabrück,
Interdisziplinäres Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit,
Neuer Graben 19/21, 49069 Osnabrück,
Tel. +49 541 969 4077; Fax +49 541 969 4875,
E-mail: ikfn@uni-osnabrueck.de
Link: www.ikfn.uni-osnabrueck.de

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