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Staatliche Akkreditierung für Wasserprüflabor des Universitätsklinkums der MLU Halle-Wittenberg

29.08.2007 - (idw) Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Einrichtung des Instituts für Hygiene erfüllt internationale Normen

Das Wasserprüflabor des Instituts für Hygiene des Universitätsklinikums Halle (Saale) hat als erstes Labor eines Krankenhauses in Sachsen-Anhalt eine staatliche Akkreditierung zur Überprüfung des Trinkwassers erhalten.

Die "Staatliche Akkreditierungsstelle Hannover" bescheinigt der Einrichtung damit, die international geltenden Normen ISO/IEC 17025:2005 zu erfüllen.
Damit wird dem Labor nicht nur eine hohe Qualität der Arbeit bestätigt, sondern auch die Erlaubnis erteilt, in anderen Krankenhäusern als Dienstleister das Trinkwasser untersuchen beziehungsweise im amtlichen Auftrag Proben zu entnehmen und zu bearbeiten. Die Wasserproben werden einer mikrobiologischen Prüfung auf bestimmte Krankheitserreger und Verunreinigungen unterzogen.
Die Akkreditierung gilt zunächst bis 2012, wird aber jedes Jahr überprüft. Das Universitätsklinikum führt eine regelmäßige Kontrolle des Trinkwassers durch, besonders häufig in Hochrisiko-Bereichen wie Intensivstationen, der Knochenmarktransplantation, in den onkologischen und operativen Bereichen mit besonders anfälligen und gefährdeten Patienten.

"Wir wollen damit das Risiko der Patienten, sich im Krankenhaus eine Infektion zu zuziehen, so weit wie möglich minimieren", erklärt die Direktorin des Instituts für Hygiene, Professor Dr. Marianne Borneff-Lipp, die strengen Kontrollen, die in Abstimmung mit den Gesundheitsämtern in jedem Krankenhaus laut Trinkwasserverordnung erfolgen müssen.

Dabei wird das Wasser auf Verunreinigungen, aber auch bestimmte Krankheitserreger wie Legionellen untersucht. Legionellen sind typische Besiedler von Trinkwassersystemen und können nach Übertragung auf den Menschen Influenza-ähnliche Infektionen sowie Pneumonien auslösen.

Im Universitätsklinikum Halle (Saale) werden zur Vermeidung derartiger Infektionen seit vielen Jahren umfangreiche Präventionsmaßnahmen getroffen wie beispielsweise die Desinfektion bzw. Filtration des Wassers, bevor es zum Patienten gelangt.

Nähere Informationen beim Autor:

Jens Müller
Pressesprecher
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Medizinische Fakultät der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Ernst-Grube-Str. 40
06097 Halle (Saale)

Tel: (0345) 557-1032
Fax: (0345) 557-5749
E-Mail: jens.mueller@medizin.uni-halle.de
Weitere Informationen: http://www.medizin.uni-halle.de/?cid=8502 - Pressemitteilung auf der Website des Universitätsklinikums Halle der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
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