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Hochschule Niederrhein investiert 3,15 Millionen Euro zusätzlich in die Verbesserung der Studienbedingungen

31.08.2007 - (idw) Hochschule Niederrhein - Niederrhein University of Applied Sciences

Schnell und wirkungsvoll investiert die Hochschule Niederrhein in die Verbesserung der Studienbedingungen. Dazu nutzt sie die Studienbeiträge der mehr als 10.000 Studierenden, die im kommenden Semester bei etwa 3,15 Millionen Euro liegen werden. Fünfzig Prozent davon erhalten die Fachbereiche, zehn Prozent gehen in einen gemeinsamen Projekttopf, und 40 Prozent werden für zentrale Dienstleistungen aufgewendet - zum Beispiel die Einrichtung einer psychosozialen Beratungsstelle bei Lern- und Konzentrationsstörungen und Prüfungsangst. Ein Diplom-Psychologe und ein Diplom-Sozialarbeiter treten zum Semesterbeginn den Dienst an.

Damit die Fachbereiche die zusätzlichen Mittel unverzüglich für die Verbesserung der Studienbedingungen einsetzen können, hat ihnen das Rektorat einen "Überziehungskredit" eingeräumt: 50 Prozent der anteiligen Studienbeitragsmittel können vorab ausgegeben werden. "Damit schließt sich die Schere zwischen der Zahlung und der zeitnahen spürbaren Wirksamkeit für unsere Studierenden", freut sich Rektor Hermann Ostendorf. Innerhalb kurzer Zeit hat das Rektorat die Mittel für eine Reihe von übergreifenden neuen Leistungsangeboten freigegeben. Dazu gehören Online-Tutorien für Mathematik, ein Selbstlernzentrum im Fachbereich Sozialwesen sowie der Ausbau des Sprachenzentrums Krefeld zur Förderung des Auslandsstudiums. Um insgesamt die Mobilität zu steigern, wird der Reisekostenbereich personell verstärkt. Exkursionen sollen schneller und "unbürokratischer" ermöglicht werden, ebenso Praktika und Studiensemester im Ausland. Damit sich die Studierenden umfassender und aktueller über Zeit und Ort der Lehrveranstaltungen informieren können, führt die Hochschule ein flexibles digitales System ein. Dafür wird ein Projektmitarbeiter eingestellt. Die drahtlose Vernetzung der gesamten Hochschule per Funkwellen schreitet fort.

Was die Fachbereiche mit ihrem Geld machen, werden die Studierenden in Hörsälen und Laboratorien feststellen können: zusätzliche Lehrbeauftragte etwa und eine aufgerüstete technische Ausstattung. Der gemeinsame Zehn-Prozent-Topf dient der Finanzierung neuer guter Ideen. So möchten etwa die Wirtschaftswissenschaftler damit ihre internationalen Kontakte intensivieren und das Lernen mittels Internet ausbauen.

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