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Das Internationale Wissenschafts- und Technologiezentrum (IWTZ) in Moskau - Neue Märkte in der GUS d

14.05.2002 - (idw) Steinbeis-Europa-Zentrum

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) lädt Sie in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt (AA) sowie dem IWTZ in Moskau herzlich zu einer Reihe von Veranstaltungen mit dem Thema "Das IWTZ in Moskau - Neue Märkte in der GUS durch Forschung und Entwicklung " ein.

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Internationale Wissenschafts- und Technologie-Zentrum Moskau (IWTZ) hat seit 1992 mehr als 35.000 Forschern und Technikern der GUS-Staaten im Bereich der Entwicklung von Massenvernichtungswaffen eine Weiternutzung ihres geistigen Potenzials auf dem zivilen Sektor ermöglicht und sie an die internationale Wissensgemeinschaft heran geführt. Als "Konversion der Köpfe" ist dies eine hoch einzuschätzende Leistung. Seit dem 11. September 2001 steht das Zentrum verstärkt im Blickpunkt, zumal sich seine Aktivitäten auch auf den zentral-asiatischen Raum erstrecken. Von amerikanischer Seite rückt die Stärkung des IWTZ zunehmend in den Fokus der Außen- und Sicherheitspolitik. Auch das Interesse Europas am IWTZ ist außerordentlich groß. Dabei geht es vorrangig um eine stärkere internationale oder transnationale Mitwirkung von Forschungseinrichtungen und Unternehmen zur Ergänzung der jeweils nationalen Anstrengungen auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit den GUS-Staaten.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) lädt Sie in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt (AA) sowie dem IWTZ in Moskau herzlich zu einer Reihe von Veranstaltungen mit dem Thema "Das IWTZ in Moskau - Neue Märkte in der GUS durch Forschung und Entwicklung " ein. Die Veranstaltungen finden in Berlin, Essen, Stuttgart und Saarbrücken statt. Die Veranstaltung in Stuttgart wird Ihnen die Ziele, Tätigkeitsbereiche und Förderinstrumente des IWTZ im einzelnen vorstellen. Vertreter der Institutionen erläutern, welche Möglichkeiten Sie als deutsche Vertreter von Forschungseinrichtungen oder Unternehmen haben, um Kooperationsprojekte mit Russland und den anderen GUS-Staaten einzugehen.

Mit dieser Veranstaltungsreihe verbindet sich die Hoffnung auf eine höhere Beteiligung deutscher Forschungseinrichtungen und Unternehmen an Forschungsprojekten des IWTZ. Die Vergabe von Forschungsaufträgen an Forscher aus den GUS-Staaten ist attraktiv, weil die Ergebnisse zu günstigen Tarifen erarbeitet werden und sich durchweg unmittelbar fertige Produkte umsetzen lassen. Außerdem gewinnen westliche Partner über Projektbeteiligte aus GUS-Staaten leichteren Zugang zu den Forschungspotenzialen dieser Länder.

Unter http://www.istc.ru finden Sie im Internet einen Überblick über Projekte und Projektergebnisse.

Nutzen Sie die Gelegenheit, aus erster Hand Informationen zu Kooperationsmöglichkeiten mit Russland und den anderen GUS Staaten zu erhalten.
Die Veranstaltung ist kostenlos, aus organisatorischen Gründen ist eine schriftliche Anmeldung erforderlich.

Für Ihre weiteren Fragen zur Veranstaltung steht Ihnen Frau Tracey French telefonisch unter 0711 123 40 15 oder per Email: french@steinbeis-europa.de gerne zur Verfügung.

Für grundsätzliche Fragen der Kooperation mit Russland wenden Sie sich bitte an das Internationale Büro des BMBF beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR/IB), Herrn Wolfgang Büntgen, Königswinterer Straße 522-524, 53227 Bonn, Tel.: 0228 4492 410.


Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine rege Diskussion am 5. Juni 2002 in Stuttgart!


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Petra Püchner
Leiterin des Steinbeis-Europa-Zentrums Stuttgart


Programm
Parkhotel am Rundfunk Stuttgart
Parksalon
Villastrasse 21
70190 Stuttgart

13:30 Anmeldung
14:00 Begrüßung und Einführung
Dr.-Ing. Petra Püchner, Steinbeis-Europa-Zentrum, Stuttgart
MinR Dr. Jürgen Arnold, Bundesministerium für Bildung und Forschung
14:10 Das IWTZ als Institution der internationalen Non-Proliferationspolitik und als Instrument der Einbindung der Wissenschaftler aus der GUS in die internationale Forschungskooperation
Annemarie Daalgard, IWTZ
14:30 Erfahrungsberichte deutscher und russischer Partner des IWTZ
Dr. Gabriele Voigt, Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, Neuherberg, und ein Vertreter der Forschungszentren aus der GUS
15:00 Vorstellung der Forschungszentren aus der GUS
Konstantin B. Wodolaga Stellv. Direktor für den Bereich Umweltforschung, Russisches Institut für Technische Physik, VNIITF, Sneshinsk;
Wladimir G. Rogatschew Stellv. Direktor für den Bereich Bio- und Materialwissenschaften, Russisches Institut für Experimentalphysik, VNIIEF, Sarow;
Waleri I. Arbuzow, Direktor für den Bereich Optik/Laser, Staatl. Wawilow-Institut für Optische Technologien, St. Petersburg;

Prof. Oscar A. Kaibyschew, Direktor für den Bereich Verfahrenstechnik, Institut für Superplastizität von Metallen, Ufa;
Prof. Artasches Petrosjan, Direktor, Observatorium Bjurakan, Armenien, Mitglied im IWTZ-Beirat;
Sergej A. Ketlinskij, Stellv. Direktor für den Bereich Biowissenschaften, Institut für Hochreine Biopräparate, St. Petersburg.
15: 30 "DAS IWTZ - ein attraktiver Partner für Forschungskooperationen in der GUS"

Gesprächsmoderation: ORR Karsten Heinz, Bundesministerium für Bildung und Forschung
16:00 Individuelle Beratung durch Vertreter der Forschungseinrichtungen, des IWTZ und des IB/BMBF
Imbiss
18:00 Ende der Veranstaltung
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