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Ministerpräsident Erwin Teufel spricht an der Universität Mannheim

14.03.2003 - (idw) Universität Mannheim

Festvortrag des Förderkreises des Instituts für Mittelstandsforschung (ifm) zum Thema "Konsequenzen für den Mittelstand aus der EU-Osterweiterung" am 4. April 2003

Erwin Teufel, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg und Mitglied des Verfassungskonvents der Europäischen Union, wird den diesjährigen Festvortrag des Förderkreises des Instituts für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim halten. Thema seiner Rede werden die Konsequenzen der EU-Osterweiterung für den Mittelstand sein. Die Veranstaltung findet am 4. April 2003 um 16 Uhr in der Aula im Ostflügel des Mannheimer Schlosses statt.

Teufels Vortrag wird verknüpft mit der Vorstellung der Ergebnisse eines vom Förderkreis finanziell unterstützten Forschungsprojektes des Instituts für Mittelstandsforschung. In diesem werden die Möglichkeiten aufgezeigt, durch Kooperationen im Inland und mit dem Ausland Chancen der Osterweiterung zu nutzen und Risiken abzuwehren. Die Ausführungen werden durch ein praktisches Beispiel illustriert.

Die Erweiterung der EU eröffnet auch kleinen und mittleren Unternehmen und besonders dem Handwerk neue Geschäftsmöglichkeiten und damit Ansatzpunkte zur Stärkung und Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Als Vorteile zeichnen sich die verstärkte Nachfrage aus den Beitrittsländern, der Nutzen aus der grenzüberschreitenden Arbeitsteilung und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Grenzregionen ab. Die EU-Osterweiterung wird jedoch auch den Wettbewerb im Inland verstärken. Davon werden Wirtschaftsbereiche mit hohen Arbeitskostenanteilen unter Anpassungsdruck geraten. "Chancen und Herausforderungen der EU-Erweiterung machen es für die Unternehmen notwendig, sich frühzeitig auf die neue Situation einzustellen und anzupassen. Dabei bieten Kooperationen gute Möglichkeiten, betriebsgrößenspezifische Nachteile zu kompensieren. Betriebsgründungen und Markterschließungen lassen sich mit ihnen leichter und erfolgreich bewerkstelligen", erläutert Professor Dr. Ralph Ganter, Geschäftsführer des ifm-Förderkreises. Die Studie des Instituts für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim und das bei der Veranstaltung vorgestellte praktische Beispiel seien dazu geeignet, erfolgsversprechende Wege aufzeigen, so Ganter.

Der ausrichtende Förderkreis des Instituts für Mittelstandsforschung (ifm) an der Universität Mannheim wurde im Jahr 2000 eingerichtet, um die Aufgaben der Forschungseinrichtung auf unterschiedliche Weise zu unterstützen. Das geschieht durch finanzielle Beiträge zur Forschungsarbeit, aber auch durch herausragende Referenten und Veranstaltungen zu aktuellen Themen, in denen mittelstandspolitische Anliegen und Informationen einem interessierten Publikum vorgestellt werden.

Auskünfte zu der Veranstaltung und zum Förderkreis sind bei der Geschäftstelle des Förderkreises in der Handwerkskammer Mannheim (Tel.: 0621/18002-102) erhältlich. Eine Anmeldung zu der Vortragsveranstaltung ist nicht erforderlich.
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