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Im Dialog des Geistes: Vorträge der Universität Greifswald zur Ausstellung "Gebrannte Größe"

14.05.2002 - (idw) Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Auf den "Wegen zur Backsteingotik" kommt man in Greifswalds St. Jakobikirche zum Rastplatz "Dialog des Geistes". Im Kirchenraum kommen dem Besucher Informationen und Installationen zu Gesicht. Jeder kann sich auf eigene Weise mit Tafeln, mit Bildern und Gestalten in Beziehung setzen - große Freiheit im Umgang mit ihnen ist eine großzügig angebotene Chance. Zur Vertiefung laden die Räume ein, die noch mehr an Gestalten und an lebendigen Sachverhalten anbieten.

Die Ernst-Moritz-Arndt-Universität - in unmittelbarer Nachbarschaft der Jakobikirche mit ihrem Hauptgebäude gelegen - beteiligt sich an dem Angebot zum vielfältigen Gespräch mit einer Reihe von sechs allgemeinverständlichen Vorträgen, die kompetente Wissenschaftler halten werden. Dabei handelt es sich um Themen, die von der Ausstellung selbst angeregt worden sind.

Bereits am 15. Mai 2002 wird Prof. Dr. Karl-Heinz Spieß vom Historischen Institut um 19.30 Uhr - angeregt von der Installation des Pilgerweges im Hauptschiff der Kirche - über "Pilger und ihre Wege" sprechen. Ein umfangreiches Netz von Pilgerwegen zog sich durch das mittelalterliche Europa, diese Reisen waren Höhepunkte im Leben von Menschen, die heiligen Orten nahe kommen wollten. Berichte von Pilgern ermöglichen es, die Wege und ihre Erlebnisse zu verfolgen. Im Anschluß an den Vortrag wird es unter Moderation der Theologischen Fakultät Gelegenheit zu Nachfragen und weiterführendem Gespräch geben.

In jedem weiteren Monat werden Vorträge angeboten:
am 15. Juni "Gelehrtes Denken" von Prof. Dr. Dr. Hans Georg Thümmel,
am 10. Juli "Kloster und Welt" von Prof. Dr. Martin Onnasch,
am 7. August "Religiöser Aufbruch der Frauen im Mittelalter" von Dr. Ursula Hardmeier,
am 18. September "Mensch und Gesundheit" von Prof. Dr. Heinz-Peter Schmiedebach und
am 16. Oktober "Zeit und Maß" von Prof. Dr. Werner Stegmeier.

Eingeladen sind alle, die mehr von mittelalterlicher Kultur und ihrer Bedeutung für die Gegenwart wissen wollen - also alle, die am lebendigen "Dialog des Geistes" ein Interesse haben.

Weitere Informationen erhalten Sie von Prof. Dr. Martin Onnasch, Theologische Fakultät der Universität Greifswald,
Tel. 03834-862504, Fax 03834-862531, email: onntheol@uni-greifswald.de
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