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Leben mit Handicup

14.05.2002 - (idw) Universität Leipzig

Zum Thema "Selbstbestimmung und Menschenwürde" werden Horst Frehe vom Verband behinderter Juristinnen und Juristen (Bonn), Mark Armbruster, Club der Behinderten und ihrer Freunde (Mannheim), Thomas Peisker, Zentrum für Integration (Leipzig) sprechen. Dr. Marion Michel und Dr. Steffi Riedel stellen neue Forschungsergebnisse des Instituts zum Thema vor.

Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Reinhold Schwarz, Leiter der Selbständigen Abteilung Sozialmedizin der Universität Leipzig und Burkhard Jung, Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule der Stadt Leipzig, findet das diesjährige Kolloquium als Gemeinschaftsaktion der Selbständigen Abteilung Sozialmedizin, der Stadt Leipzig und dem Zentrum für Integration, das in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen feiert, statt.

Zeit: 16.5. 2002, 14.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Festsaal des Neuen Rathauses

Seit 7 Jahren hospitieren Studenten der Medizin im Rahmen der Ausbildung im Fach Sozialmedizin in Leipziger Selbsthilfegruppen, Behindertenverbänden und Beratungsstellen, um bessere Einsichten in die lebensweltliche Dimension von Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder psychosozialen Problemen zu bekommen. Nahezu 70 Verbände und Vereine unterstützen damit ehrenamtlich die Lehre.

Als Äquivalent dazu organisiert das Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin, Selbständige Abteilung Sozialmedizin, gemeinsame wissenschaftliche Veranstaltungen mit den Praxispartnern, Studenten und Wissenschaftlern. Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Reinhold Schwarz, Leiter der Selbständigen Abteilung Sozialmedizin der Universität Leipzig und Burkhard Jung, Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule der Stadt Leipzig, findet das diesjährige Kolloquium als Gemeinschaftsaktion der Selbständigen Abteilung Sozialmedizin, der Stadt Leipzig und dem Zentrum für Integration, das in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen feiert, statt.

Zum Thema "Selbstbestimmung und Menschenwürde" werden Horst Frehe vom Verband behinderter Juristinnen und Juristen (Bonn), Mark Armbruster, Club der Behinderten und ihrer Freunde (Mannheim), Thomas Peisker, Zentrum für Integration (Leipzig) sprechen. Dr. Marion Michel und Dr. Steffi Riedel stellen neue Forschungsergebnisse des Instituts zum Thema vor. Alle nähern sich dem Thema unter einem bestimmten Aspekt. So spricht Frehe über die neuen gesetzlichen Regelungen und was sie für Menschen mit Behinderungen bringen, Armbruster über Selbstbestimmung und Alltagsbewältigung, Peisker über Selbstbestimmung und Vereinsarbeit, Michel über Selbstbestimmung aus der Sicht Betroffenener und Riedel über Selbstbestimmung und Patientenwürde.

Schließlich soll aus der Sicht der Studenten angesprochen werden, welche Anforderungen an das Studium zu stellen sind, um gut darauf vorbereitet zu sein, selbstbestimmten Patienten in der späteren beruflichen Praxis begegnen zu können.

Eingeladen sind Menschen mit Behinderungen, Behindertenverbände, Selbsthilfegruppe, Studenten und Wissenschaftlerm Mitarbeiter der Stadt und andere professionelle Vertreter der Behindertenarbeit sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Der Festsaal ist barrierefrei zu erreichen, Gebärdendolmetscher stehen zur Verfügung.

Es ist geplant, einen Dokumentationsband des Kolloquiums herauszugeben.
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