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science + fiction: ab 11. April im ZKM in Karlsruhe

20.03.2003 - (idw) VolkswagenStiftung

Einladung zu Pressegespräch und Vorbesichtigung am Freitag, den 11. April 2004 um 11 Uhr, und zur Eröffnung am 11. April um 19 Uhr

Bis Mitte März gastierte sie noch im Sprengel Museum Hannover, ab dem 11. April wird sie im ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe zu sehen sein: die Ausstellung science + fiction - zwischen Nanowelt und globaler Kultur. Sie entstand durch eine Initiative der VolkswagenStiftung, die Künstler und Wissenschaftler einlud, zu Brennpunkten der gegenwärtigen Forschung gemeinsam zu arbeiten. Diese Schau stellt ein neues Format dar, das die Grenzen der konventionellen Wissenschaftsvermittlung hinter sich lässt und die kulturellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen unseres Wissens ebenso in den Blickpunkt rückt wie die
wissenschaftliche Basis unserer Lebenswelt. Dabei ist es die Gratwanderung zwischen Wissenschaftsvermittlung, Kunst und der Reflexion unterschiedlicher Wissensformen, die die Ausstellung science + fiction bewusst sucht.

Die Ausstellung "science + fiction - zwischen Nanowelt und globaler Kultur" ist im ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe vom 12. April bis 17. August 2003 zu sehen. Wir würden Sie gern einladen zur:

- Pressekonferenz am Freitag, den 11. April 2003 um 11 Uhr im ZKM-Vortragssaal, Lorenzstraße 19, 76135 Karlsruhe -

Bitte melden Sie sich an bei Dr. Andrea Buddensieg, ZKM Öffentlichkeitsarbeit, E-Mail: buddensieg@zkm.de


- Es begrüßen Sie Professor Peter Weibel, Vorstand des ZKM,

- Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, und die

- Ausstellungskuratoren Stefan Iglhaut und Thomas Spring.

- Ausstellungseröffnung am Freitag, den 11. April 2003 um 19 Uhr
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ZKM Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Öffentlichkeitsarbeit: Dr. Andrea Buddensieg, Tel.: 0721/8100-1201, Fax: 0721/8100-1139, E-Mail: buddensieg@zkm.de
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Zur Eröffnung von science + fiction veranstalten die VolkswagenStiftung und das ZKM eine Konzert-Folge von und mit Pierre Henry:

Sonar Adventures/Klang-Abenteuer: Klänge zwischen Forschung und Fantasie. Ein Wochenende von und mit Pierre Henry

Kurator: Manfred Heinfeldner

Freitag, den 11. April 2003, 21 Uhr (ZKM-Foyer, Eintritt frei):

Labyrinthe II

Samstag, den 12. April 2003, 19 Uhr (ZKM-Foyer, Eintritt 15 Euro/12 Euro):

Le livre des morts egyptien / Une tour de babel / Une histoire naturelle

Mit Pierre Henry (*1927) präsentieren die VolkswagenStiftung und das ZKM einen der größten Neuerer der europäischen und internationalen Musik in einer außergewöhnlichen Konzert-Folge. Henry steht mit seinem Schaffen an einer wichtigen Schaltstelle zeitgenössischer Musik: zwischen der (post)-modernen Entwicklung der "Ernsten Musik" und dem weiten Feld des Forschens mit neuen Instrumenten und Klängen. Nach klassischer Ausbildung bei Olivier Messiaen, Félix Passerone und Nadia Boulanger gründete er 1949 mit dem Ingenieur und Musik-Theoretiker Pierre Schaeffer eine musikalische Forschungsgruppe: Sie entwickelten 1958 die "musique concrète", eine elektro-akustische Musik, die vor allem mit neuen technischen Instrumenten experimentierte. In den 1960er Jahren führte Henry seine musikalischen Forschungen fort und "flirtete" mit der Rock-Musik. In den vergangenen Jahren hat Henry seine anarchistisch klingende Musik zu einer reflektiven Reise zwischen Klängen und philosophischen Gedanken verfeinert: Reine Geräusche interessieren ihn nicht. Der Mitbegründer der elektronischen Musik stellt heute die Frage nach dem Sinn hinter dem Sound.

Zur Ausstellung:
Eingeladen zur Zusammenarbeit mit einigen - vielfach von der Stiftung geförderten - Wissenschaftlern wurden die Münchener Künstlergruppe M+M, der Ars-Viva-Preisträger Christoph Keller, der niederländische Künstler Joep van Lieshout, das Künstlerduo Christa Sommerer und Laurent Mignonneau und die Berliner Künstler Dellbrügge & de Moll. In Pavillons beziehungsweise Installationen haben sie die Themen Wissenschaft und Lebenswelt, Hirnforschung, Nanotechnologie, Globalisierung, Interkulturalität sowie Zukunft der Wissensgesellschaft bearbeitet. Wie sehen die Künstler den gegenwärtigen Stand des Wissens und den Fortschritt in den Wissenschaften?
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Gesamtprojektleitung science + fiction: Stefan Iglhaut/ Thomas Spring
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Die Künstlerarbeiten werden flankiert von einer Rahmeninstallation, die wissenschaftliche und künstlerische Bilder kombiniert und den Besucher durch die Themen führt. Die Assoziationswelten der Künstler werden dabei durch wissenschaftlichen O-Ton, Objekte aus Laboren und historische Reminiszenzen ergänzt. Zusätzlich werden Arbeiten von Ingo Günther, Peter Kogler, Max Bill, Ken Lum und weiteren Künstlern präsentiert. Die Ausstellung wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm.
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Ausstellungsgestaltung: gewerk, Berlin
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Zur Ausstellung sind ein Katalog (ISBN 3-936314-21-7, Preis: 7,95 Euro) und ein Begleitbuch (ISBN 3-931321-31-2, Preis: 19,80 Euro) im jovis Verlag, Berlin, erschienen. Der Katalog zeigt Abbildungen aus der Ausstellung und beinhaltet Texte zu den Exponaten. Der Essayband bietet Hintergrund- und Basismaterial in doppelter Weise: Der Buchblock ist zweigeteilt, im oberen Teil blättert man durch eine umfangreiche und üppige Bildcollage, im unteren durch eine Textsammlung zu den Themen von science + fiction. Autoren sind unter vielen anderen Ulrich Beck, Homi K. Bhabha, Lorraine Daston, Wolf Singer, Barbara Maria Stafford und Peter Weingart.
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Weitere Informationen zu Ausstellung und Begleitprogramm finden Sei im Internet: http://www.scienceandfiction.de und http://www.zkm.de

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Der Text der Presseinformation steht im Internet zur Verfügung unter http://www.volkswagenstiftung.de/presse-news/presse03/20032003.htm
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Kontakt VolkswagenStiftung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Dr. Christian Jung, Tel.: 0511/8381-380, E-Mail: jung@volkswagenstiftung.de
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