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Professor Heitfeld erhält das Verdienstkreuz 1. Klasse

20.03.2003 - (idw) Ministerium für Wissenschaft und Forschung NRW

NRW-Wissenschaftsstaatssekretär Hartmut Krebs überreichte heute in Aachen das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Professor Dr. Karl-Heinrich-Theodor Heitfeld. "Mit dieser Auszeichnung ehren wir die wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Verdienste, die sich Professor Heitfeld um das Gemeinwohl erworben hat," hob Krebs in seiner Laudatio hervor.

Professor emeritus Dr. Karl-Heinrich-Theodor Heitfeld, geboren am 3. März 1924 in Hamm, lebt heute in Aachen. Nachdem er seit 1952 in der Erdölindustrie und später beim Ruhrtalsperrenverein tätig war, unterhielt er von 1965 bis 1970 ein Beratungsbüro für Ingenieur- und Hydrogeologie. Daneben war er von 1966 bis 1970 Privatdozent für Angewandte Geologie an der RWTH Aachen. Die damaligen Arbeiten ließen ihn 1967 zum Begründer der Ingenieurgeologie in Deutschland werden. Neben der qualitativen Aufnahme erfasst die Ingenieurgeologie heute alle Daten des Gesteinskörpers, seiner Spannungs- und Verformungseigenschaften sowie die Wirkungen des eingeschlossenen Wassers.

Von 1970 bis zur Emeritierung 1990 hatte Heitfeld den Lehrstuhl für Ingenieurgeologie und Geowissenschaften an der RWTH Aachen inne und nahm vielfältige Aufgaben in den Selbstverwaltungsgremien der Hochschule wahr. Er war lange Jahre als Kommissionsmitglied in verschiedenen Gremien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) tätig und trug in etlichen Fällen als Gutachter in erheblichem Umfang zur Qualitätssicherung der von der DFG unterstützten Grundlagenforschung bei.

Professor Heitfeld begründete mit seiner Familie innerhalb der Alfred-Wegener-Stiftung (AWS) die "Professor Karl-Heitfeld-Stiftung", die das Zusammenwachsen und die Zusammenarbeit der Geowissenschaften fördert. Die ebenfalls von ihm gegründete "Professor Karl-Heinrich Heitfeld-Stiftung" an der RWTH Aachen fördert begabte Studierende der Geowissenschaften.
Beide Stiftungen dienen seinem Anliegen, mit Hilfe der Geowissenschaften den nachhaltigen Umgang mit den nicht mehr vermehrbaren Ressourcen der Erde und der Umwelt zu fördern. 1999 errichtete er die "Hildegard und Karl-Heinrich Heitfeld-Stiftung" an der Universität Münster.

Die Technische Universität Bergakademie Freiberg/Sachsen verlieh Professor Heitfeld 1999 die Ehrendoktorwürde.
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