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Mythen aus dem Mittelalter: Der Templerorden18.10.2007 - (idw) Private Universität Witten/Herdecke gGmbH
Bürgeruniversität beginnt am 22. Oktober mit ihrem neuen Semesterprogramm
Die Bürgeruniversität, eine Kooperation der Universität Witten/Herdecke (UWH) und der Volkshochschule Witten-Wetter-Herdecke, lädt ein zu ihrem neuen Semesterprogramm. Den Auftakt am 22. Oktober 2007 um 20 Uhr in Haus Witten an der Wittener Ruhrstraße bildet ein Vortrag der Historikerin Angelika Wulff zum Thema "Vor 700 Jahren: Die Verhaftung der Templer - Der Beginn eines ungeheuerlichen Verbrechens".
Als König Phillip IV., genannt "der Schöne", alle Tempelritter in ganz Frankreich am 13. Oktober 1307 verhaften ließ, weil sie ungeheuerliche Verbrechen begangen haben sollen, war die christliche Welt des Mittelalters entsetzt. Bis zum Verbrennungstod des letzen Großmeisters des Templerordens am 18. März 1314 war der gesamte Templerorden verboten und fast alle Templer eingekerkert, unter Folter gestorben oder hingerichtet worden. Der Schock über dieses Geschehen hallt bis heute nach. Denn mit dem Ende des Templerordens beginnt die Geschichte seines Mythos. Noch immer sind die Ereignisse jener sieben Jahre äußerst rätselhaft, die Frage nach Schuld oder Unschuld der Templer und die Frage, ob nicht im Verborgenen jener einst so mächtige Orden "Der armen Ritter vom Tempel Salomons" überlebt habe, erscheinen bis in die Gegenwart nicht zufriedenstellend beantwortet. Die Vorgeschichte und der Verlauf des Prozesses sowie die Gründe für die Vernichtung der Templer sollen in diesem Vortrag geschildert werden. Der Eintritt kostet 5 Euro (ermäßigt: 3 Euro).
Weitere Infos: Klaus-Bernhard Tetzlaff, Tel.: 0172-7054559
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