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Fraunhofer investiert in Rostock22.10.2007 - (idw) Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Das Rostocker Anwendungszentrum hat mit einem Industrieanteil von über 40 Prozent an den Forschungserlösen und einem Finanzierungsvorlauf von über zwei Jahren auch im Vergleich zu anderen Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft ein gutes Ergebnis erzielt. Zurückzuführen ist diese positive Entwicklung auf die langfristig angelegte Personalentwicklung der Einrichtung, der Verbesserung der Infrastruktur durch das im Jahr 2005 fertiggestellte Technikum und die Akquisition von Forschungsaufträgen aus der maritimen Industrie.
Ein wichtiger Baustein für den Erfolg ist die enge Kooperation mit dem Lehrstuhl Fertigungstechnik der Universität Rostock, der auch von Prof. Wanner in Personalunion geleitet wird. Derzeit sind 29 wissenschaftliche und technische Mitarbeiter sowie mehr als 40 studentische Hilfskräfte an den beiden Forschungseinrichtungen beschäftigt. Im Jahr 2007 werden Betriebserträge von etwa 2 Mio Euro bei einem Industrienanteil von etwa 40 Prozent erwartet.
Die Schwerpunkte der Forschungstätigkeit liegen auf den Gebieten Fertigungsverfahren, Automatisierungstechnik, Mess- und Qualitätstechnik sowie Unternehmens- und Produktionsorganisation. Dieses breit gefächerte Portfolio von Forschungskapazitäten erlaubt die Bearbeitung von Projekten auch außerhalb der maritimen Industrie, z. B. im Tunnelbau.
Aufgrund dieser positiven Entwicklung können in den Jahren 2008/2009 am Standort Albert-Einstein-Straße 30 ca. 1600 m2 Büro-, Labor- und Technikumsflächen zusätzlich zu dem bereits bestehenden Technikum gebaut werden. Zu dieser Baumaßnahme kommt noch eine angemessene Erstausstattung hinzu. "Das im Jahr 2000 gegründete Fraunhofer Anwendungszentrum Großstrukturen in der Produktionstechnik hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt und investiert deshalb im Rahmen einer Großbaumaßnahme in den Standort", fasst der Leiter der Einrichtung, Prof. Martin-Christoph Wanner, die jüngst getroffenen Entscheidungen zusammen." Die Investitionen bilden die Grundlage für die weitere Stärkung des Rostocker Standorts der Fraunhofer-Gesellschaft.
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