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Agrarökologie: Humboldt-Stipendien für Nachwuchswissenschaftler

23.10.2007 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Zwei herausragende Nachwuchswissenschaftler in der Biodiversitätsforschung werden von der Alexander von Humboldt-Stiftung mit Forschungsstipendien gefördert: Dr. Alexandra-Maria Klein von der Abteilung Agrarökologie der Universität Göttingen forscht mit einem Feodor Lynen-Stipendium für Postdoktoranden ein Jahr an der University of California in Berkeley und an der Stanford University (USA). Aus Ungarn kommt Dr. Péter Batáry mit einem Humboldt-Stipendium für zwei Jahre an die Georg-August-Universität, um Untersuchungen in der Agrarökologie durchzuführen. Betreut wird er von dem Leiter der Abteilung, Prof. Dr. Teja Tscharntke. Pressemitteilung
Göttingen, 23. Oktober 2007 / Nr. 279/2007

Agrarökologie: Humboldt-Stipendien für Nachwuchswissenschaftler
Forschungsarbeiten zur Bestäubung von Mandelbäumen und zur Biodiversität

(pug) Zwei herausragende Nachwuchswissenschaftler in der Biodiversitätsforschung werden von der Alexander von Humboldt-Stiftung mit Forschungsstipendien gefördert: Dr. Alexandra-Maria Klein von der Abteilung Agrarökologie der Universität Göttingen forscht mit einem Feodor Lynen-Stipendium für Postdoktoranden ein Jahr an der University of California in Berkeley und an der Stanford University (USA). Aus Ungarn kommt Dr. Péter Batáry mit einem Humboldt-Stipendium für zwei Jahre an die Georg-August-Universität, um Untersuchungen in der Agrarökologie durchzuführen. Betreut wird er von dem Leiter der Abteilung, Prof. Dr. Teja Tscharntke.

Der Forschungsschwerpunkt der Biologin Alexandra-Maria Klein liegt auf der Bestäubungsökologie von Wild- und Kulturpflanzen. Während ihres im August dieses Jahres begonnenen Forschungsaufenthaltes in den USA untersucht sie die Bestäubung von Mandelbäumen. "Kalifornien ist weltweit fünftgrößter Produzent von Mandeln, die Mandelblütenbestäubung ist ein ökonomisch wichtiger Faktor. Weil in jüngerer Zeit die Versorgung mit Honigbienen als Bestäuber durch ungeklärte Ursachen, die als ,Colony Collapse Disorder' beschrieben werden, zusammengebrochen ist, spielen die Förderung und Leistung von Wildbienen und ihrer Biodiversität eine immer wichtigere Rolle", so die Göttinger Wissenschaftlerin.

Dr. Batáry forscht am Department für Zoologie des Ungarischen Naturkundemuseums in Budapest. Mit Unterstützung der Humboldt-Stiftung wird er an der Göttinger Abteilung Agrarökologie seine Forschungsarbeiten zur Bedeutung der Landschaftsstruktur für die lokale Biodiversität und ökologische Prozesse weiterführen. Dr. Batáry wird von 2008 an die Artenvielfalt von Pflanzen und Insekten sowie wichtige Ökosystemfunktionen untersuchen. Dazu zählen die biologische Schädlingsbekämpfung und die Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen.

Kontaktadresse:
Prof. Dr. Teja Tscharntke
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Agrarwissenschaften
Abteilung Agrarökologie, Waldweg 26, 37073 Göttingen
Telefon (0551) 39-9209, e-mail: ttschar@gwdg.de
Internet: http://www.agrar.uni-goettingen.de

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