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Tagung documenta urbana: Kunst plant die Planung

25.10.2007 - (idw) Universität Kassel

Mit seinem 3. documenta urbana Symposium beleuchtet der Fachbereich Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung der Universität Kassel den Einfluss der Kunst auf die Gestaltung der Stadt. Kassel. Mit seinem 3. documenta urbana Symposium beleuchtet der Fachbereich Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung der Universität Kassel den Einfluss der Kunst auf die Gestaltung der Stadt.

"Kunst plant die Planung" heißt die Veranstaltung am 3. November von 10 bis 18 Uhr in der Kunsthochschule Kassel mit Beiträgen von Heinz Emigholz, Filmemacher, Künstler und Autor, Berlin / HeHe, Helen Evans & Heiko Hansen, Künstler, Paris / Till Latz, Landschaftsarchitekt/Architekt, Kranzberg / Gerhard Lang, Künstler, London / Stefan Rettich, Karo* Architekten, Leipzig / Boris Sieverts, Büro für Städtereisen, Köln. Kuratiert von Martin Schmitz.

Samstag, den 3. November 2007 von 10:00-18:00
Kunsthochschule Kassel, Hörsaal, Menzelstraße 13, 34121 Kassel

Seit einigen Jahren beschäftigen sich Künstlergruppen, unabhängige Initiativen, Ausstellungen und Workshops vermehrt mit architektonischen und urbanistischen Themen. Junge Planungsbüros nehmen Ideen auf und entwickeln neue Gestaltungskonzepte. Das 3. Symposium documenta urbana - Kunst plant die Planung taucht in den Zusammenhang von Kunst und Planung ein, vermittelt die Tendenzen einer neuen Urbanismusdebatte und zeigt mögliche planerische Umsetzungen.

Die Tagung knüpft insbesondere an die documenta urbana - sichtbarmachen von Lucius Burckhardt an, der 1982 Architekten, Urbanisten, Künstler und Theoretiker aufgefordert hatte, an Brennpunkten städtebaulicher Probleme in der Kasseler Innenstadt Vorstellungen zu entwickeln und durch das Sichtbarmachen ein Bewusstsein über die Situation der Stadt herzustellen.

Seit der ersten documenta 1955 in Kassel regte ihr Gründer Arnold Bode immer wieder eine documenta urbana an - eine documenta neben der Kunstausstellung, die sich mit der Gestaltung, Planung und Bebauung unserer Umwelt beschäftigt. Erst zur documenta 7 im Jahr 1982 kam es zur Verwirklichung dieser Idee: im Doppel, denn es gab zwei kontroverse Veranstaltungen. Die eine documenta urbana wurde von namhaften Architekten in der Tradition der Bauausstellungen in der Kasseler Dönche realisiert. Die documenta urbana - sichtbarmachen erweiterte konsequent die Begriffe von Architektur und Planung.

Die Idee einer documenta urbana wurde 2005 im Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung an der Universität in Kassel wieder aufgegriffen. Eine Folge von Veranstaltungen dient zur Vorbereitung einer documenta urbana, die in Kassel zwischen den Kunstausstellungen etabliert werden soll. Die internationalen Symposien begleiten diesen Prozess. Daneben wurde im Sommer 2007 zum ersten Mal das documenta urbana - Labor durchgeführt.

Leitung: Manuel Cuadra, Helmut Holzapfel, Wolfgang Schulze
Organisation: Heike Vollmann

Gefördert durch die Pfeiffer-Stiftung für Architektur an der Universität Kassel und die Firma Hübner GmbH.

Anmeldung per Mail, Fax oder Post, bei vorheriger Überweisung des Tagungsbeitrages auf das Konto "documenta urbana" Nr. 216 6900, Kasseler Sparkasse, BLZ 520 530 53

Teilnahmebeitrag: 60 Euro, Studierende 10 Euro
Auf Wunsch werden Fortbildungsbescheinigungen (8 Punkte) für die Architektenkammern ausgestellt.

Info
Universität Kassel
documenta urbana Büro
Fachbereich Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung
Henschelstrasse 2
34109 Kassel
tel (0561) 804 3243
fax (0561) 804 3875
e-mail documenta-urbana@uni-kassel.de
Weitere Informationen: http://www.documenta-urbana.de
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