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Orientierung für die Gegenwart

29.10.2007 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Universität Jena ehrt Elisabeth von Thüringen mit Symposium am 1. und 2. November / Öffentlicher Vortrag des ehemaligen Thüringer Ministerpräsidenten Prof. Dr. Bernhard Vogel am 1. November um 20 Uhr in der Aula des Universitätshauptgebäudes (Fürstengraben 1) Jena (29.10.07) "Werte leben - Krisen meistern - Not beheben. Orientierungen für das demokratische Gemeinwesen heute", unter diesem Motto lädt am 1. und 2. November die Friedrich-Schiller-Universität Jena zu einem interdisziplinären Symposium ein. Im Mittelpunkt der Tagung steht Elisabeth von Thüringen, deren Geburtstag sich in diesem Jahr zum 800. Mal jährte. "Wir wollen mit dem Symposium an die ungarische Königstochter, thüringische Landgräfin und Wohltäterin der Armen erinnern", sagt der Rektor der Universität Jena, Prof. Dr. Klaus Dicke. "Zugleich geht es darum, die Anstöße sichtbar zu machen, die von dieser nach wie vor hochaktuellen europäischen Heiligen für die Gegenwart ausgehen", so Prof. Dicke weiter, der die Tagung angeregt und gemeinsam mit PD Dr. Antonius Liedhegener vom Institut für Politikwissenschaft konzipiert hat.

Elisabeths Lebenszeugnis mit gesellschaftlich und wissenschaftlich dringlichen Fragen des jungen 21. Jahrhunderts in Verbindung zu bringen, das ist das Ziel des Jenaer Symposiums. Höhepunkt der Tagung wird der öffentliche Vortrag von Prof. Dr. Bernhard Vogel sein. Der ehemalige Thüringer Ministerpräsident wird am 1. November um 20 Uhr in der Aula des Universitätshauptgebäudes (Fürstengraben 1) zum Thema "Werte leben, Krisen meistern, Not beheben. Elisabeth von Thüringen: Orientierungen einer Frau und Heiligen des Mittelalters für heute" sprechen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Jenas sind zu diesem öffentlichen Vortrag und dem anschließenden "Elisabeth-Mahl" herzlich eingeladen.

Im kleineren Kreis des Symposiums werden namhafte Wissenschaftler verschiedener geistes- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen zentrale Zukunftsfragen des demokratischen Gemeinwesens erörtern: Die Wertorientierungen und der Wertewandel in Europa oder die Barmherzigkeit als Aufgabe im heutigen Gesundheitssystem stehen ebenso auf dem Programm wie Strategien zur Bewältigung von Arbeitslosigkeit als einer Krise im Lebenslauf vieler Menschen, die Bedeutung einer aktiven Bürgerrolle in der Demokratie oder der Beitrag der Bildungspolitik zu einer gerechten Gesellschaft. "Ausgangspunkt und Roter Faden ist dabei jeweils das Vorbild Elisabeths", sagt Dr. Liedhegener. Die Art und Weise, wie diese Frau des Mittelalters ihre eigenen Grundwerte auch gegen den Zeitgeist gelebt und schwere Lebenskrisen selbstbewusst gemeistert habe, biete zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den Herausforderungen der heutigen Zeit, so der Politikwissenschaftler der Universität Jena.

Mit dem Symposium "Werte leben - Krisen meistern - Not beheben. Orientierungen für das demokratische Gemeinwesen heute" setzt die Universität Jena zum Ende des Elisabethjahres 2007 noch einmal einen unverwechselbaren Akzent im Gedenken an Elisabeth von Thüringen. Die ebenfalls maßgeblich von Wissenschaftlern der Friedrich-Schiller-Universität gestaltete 3. Thüringer Landesausstellung "Elisabeth von Thüringen - eine europäische Heilige" ist noch bis zum 19. November auf der Wartburg in Eisenach zu sehen.


Kontakt:
PD Dr. Antonius Liedhegener
Institut für Politikwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Carl-Zeiß-Str. 3, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 945423
E-Mail: Antonius.Liedhegener[at]uni-jena.de
Weitere Informationen: http://powi.uni-jena.de/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=32 - Der Flyer mit dem Programm des Symposiums als pdf.
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