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Dank an verdienten Universitätsgestalter

01.11.2007 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Universität Jena ehrt Prof. Dr. Gottfried Willems mit einer Festveranstaltung am 2.11. (18.15 Uhr) Jena (01.11.07) Er ist ein Mann der Aufbaugeneration: 1992 auf den Lehrstuhl für Neuere und Neuste deutsche Literatur der Friedrich-Schiller-Universität berufen, hat sich Prof. Dr. Gottfried Willems seit dieser Zeit um die Jenaer Universität verdient gemacht. "Ihm sind Aufbau und Neugestaltung der Philosophischen Fakultät in den Nachwendejahren maßgeblich zu verdanken, gerade während seiner Amtszeiten als Dekan und Prodekan", würdigt Prof. Dr. Dirk Oschmann, Juniorprofessor und ehemaliger Assistent, seinen akademischen Lehrer. Darüber hinaus habe Prof. Willems Studiengänge, etwa die Musik- oder die Medienwissenschaft, mit aus der Taufe gehoben und damit das Profil der Philosophischen Fakultät der Universität Jena entscheidend geprägt. Daneben wurden etwa der Erwerb und die Renovierung des Frommannschen Anwesens oder der Neubau der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) durch Willems angeregt und vorangetrieben.

Doch Willems' Engagement blieb nicht auf seine Fakultät und das Institut für Germanistische Literaturwissenschaft, dessen Direktor er heute ist, beschränkt: Viele Jahre war er als Vorsitzender des Haushaltsausschusses der Universität Jena tätig und stand insgesamt elf Jahre an der Spitze ihres Konzils.

Diesen außergewöhnlichen und kontinuierlichen Einsatz würdigt die Friedrich-Schiller-Universität am 2. November mit einer Festveranstaltung für Prof. Willems. Anlässlich seines 60. Geburtstages laden die Universität und das Institut für Germanistische Literaturwissenschaft Kollegen, Weggefährten und Freunde des Wissenschaftlers in die Aula (Fürstengraben 1) ein. Beginn der öffentlichen Festveranstaltung ist um 18.15 Uhr.

Nach einem Grußwort des Rektors Prof. Dr. Klaus Dicke wird Prof. Dr. Wolfram Hogrebe (Universität Bonn) in seiner Laudatio mit dem Titel "Geist und Qualm" die wissenschaftliche Leistung von Gottfried Willems herausstellen. Der Philosoph Hogrebe war von 1992 bis 1996 Lehrstuhlinhaber in Jena und während dieser Zeit Mitstreiter und Weggefährte Willems' beim Aufbau der Philosophischen Fakultät. Anschließend hält Prof. Dr. Terence Reed von der University of Oxford einen Festvortrag zum Thema "Astronomie als Denkmuster: zur Objektivität der Aufklärer", mit dem er ein zentrales Forschungsanliegen von Prof. Willems aufgreift. In den Jahren 1998 und 1999 lehrte Prof. Reed als Gastprofessor an der Jenaer Universität und ist seither nicht nur dem Institut und der Universität sondern auch Prof. Willems eng verbunden.

Das Programm wird musikalisch umrahmt von Musikern der Akademischen Orchestervereinigung unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Sebastian Krahnert.

Wer Prof. Willems darüber hinaus erleben möchte, der hat am 16. November im Rahmen der "2. Langen Nacht der Wissenschaften" dazu Gelegenheit. Zwischen 18 und 19 Uhr wird der Literaturwissenschaftler im Campus-Gebäude (Carl-Zeiß-Str. 3, Seminarraum 221) unter dem Titel "Provinz und Metropole" zum Thema Heimat für den modernen Menschen sprechen. Prof. Willems wird das Thema am Beispiel des Romans "Ein hinreißender Schrotthändler" von Arnold Stadler erörtern.

Kontakt:
Prof. Dr. Dirk Oschmann
Institut für Germanistische Literaturwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 18, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 944228
E-Mail: dirk.oschmann[at]uni-jena.de
Weitere Informationen: http://www.uni-jena.de
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