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Wie Philosophen unsere Welt in den Blick nehmen

13.11.2007 - (idw) Universität Stuttgart

Zehn Jahre Abteilung Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie Ihr zehnjähriges Bestehen feiert am Donnerstag, den 22. November die Abteilung für Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie am Institut für Philosophie der Universität Stuttgart. Mit der Einrichtung dieser Abteilung, die mit Unterstützung der Freundesvereinigung der Universität möglich wurde, wollte die Universität neue Akzente in Forschung und Lehre setzen und insbesondere die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Geistes-, Natur- und Ingenieurwissenschaften voranbringen. Als Leiter konnte Prof. Christoph Hubig gewonnen werden, der als Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Philosophie und als Vorsitzender des Bereichs "Mensch und Technik" des Vereins Deutscher Ingenieure die nötige Erfahrung dafür mitbrachte. Seither konnten in enger Zusammenarbeit mit dem Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) der Universität zahlreiche Projekte zu Fragen der Technik- und Kulturphilosophie, der Technik und Wirtschaftsethik sowie zu den Themen Interkulturalität und Ökologie bearbeitet werden. Das Themenspektrum reicht von der Ingenieurverantwortung über das Zusammenwirken von Mensch und Technik in Kommunikationssystemen bis zu Szenarien des globalen Wandels. In der Beteiligung am Sonderforschungsbereich "Nexus: Umgebungsmodelle für mobile kontextbezogene Systeme" sowie am im Rahmen der Exzellenzinitiative bewilligten Forschungsverbund zur Simulationstechnik zeigt sich die Notwendigkeit und Leistungsfähigkeit von Geisteswissenschaftlern in unserer technisch geprägten Zivilisation. Auf große Resonanz stoßen die Angebote der Abteilung für die fachübergreifende Lehre sowie die Ergänzungen für das natur- und ingenieurwissenschaftliche Lehrangebot. Zudem öffnet der binationale Studiengang "Praxisorientierte Kulturphilosophie" in Zusammenarbeit mit dem Unesco-Lehrstuhl der Universität Paris 8 Geisteswissenschaftlern auf internationaler Ebene beste Berufschancen. Auch mit China gibt es regen Austausch: So wurde ein Institut der Dalian University of Technology, für das Hubig unter anderem als Honorarprofessor tätig ist, kürzlich als Nationales Zentrum für Technikethik und Technikbewertung für China ausgewiesen. An der Uni Stuttgart sollen kulturphilosophische und kulturhistorische Fragestellungen der Technikentwicklung verstärkt bearbeitet werden. Dazu ist geplant, das IZKT durch ein Center of Advanced Studies zu ergänzen.
Bei dem Festakt am 22. November im Senatssaal werden nach einer Einführung von Christoph Hubig Kooperationspartner der Abteilung über die Zusammenarbeit berichten (Beginn: 19.00 Uhr; Ort: Keplerstraße 7).

Medienvertreter sind dazu herzlich eingeladen.

Weitere Informationen unter Tel. 0711/685-82491, e-mail: sekretariat@philo.uni-stuttgart.de

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