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Lesekompetenz und Sprachbewusstsein - nach der Pisa-Studie

25.03.2003 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Das schlechte Abschneiden der deutschen Schüler bei der Pisa-Studie hat die Debatte über die Bildungspolitik kräftig angeheizt. Vor diesem Hintergrund findet an der Uni Würzburg eine Fortbildungsveranstaltung für Gymnasiallehrer statt. Sie befasst sich damit, wie sich die Bildungsziele "Lesekompetenz und Sprachbewusstsein" im Schulalltag erreichen lassen.

Die Fortbildung findet am Donnerstag, 3. April, von 14.15 bis 17.15 Uhr im Hörsaal 4 sowie in diversen Übungsräumen des Philosophiegebäudes am Hubland statt. Zielgruppe sind Lehrer, die Sprachen und andere Fächer unterrichten, bei denen die Texterschließung wichtig ist. Angeboten wird die Veranstaltung von der Universität in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Philologenverband (bpv) und dem Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur.

Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Ulf Abraham und sein Mitarbeiter Michael Hohm halten Referate und bieten anschließend Workshops an. Der Vortrag "Deutschunterricht als Leseunterricht? Überlegungen zu einer erneuerten Didaktik verständigen Lesens nach Pisa" (14.30 Uhr) fasst die in der Deutschdidaktik geführte Diskussion um den Stellenwert des Lesens und die Kritik an einer langjährigen Vernachlässigung des Umgangs mit pragmatischen Texten durch Wissenschaft und Schulpraxis zusammen. Zudem entwirft er Grundlinien für eine erneuerte Lesedidaktik, die Deutsch als Leitfach einer fächerübergreifenden Leselehre einstuft.

Das zweite Referat beginnt um 16.15 Uhr und heißt "Lesekompetenz und Sprachbewusstsein. Grundsätzliche Überlegungen und Textbeispiel". Gefragt wird zunächst danach, ob der Begriff der Lesekompetenz, so wie er in der Pisa-Studie definiert wurde, die sprachliche Kompetenz der Schüler ausreichend ins Blickfeld nimmt. Danach geht der Vortrag auf ein bislang wenig erforschtes Gebiet ein, die Integration von Lesen und Sprachreflexion.

Eröffnet wird die Veranstaltung mit Grußworten von Universitätspräsident Prof. Dr. Theodor Berchem und Heiner Ratsch, dem stellvertretenden Vorsitzenden des bpv. Weitere Informationen: Dr. Annette Retsch, Büro des Kanzlers, T (0931) 31-2420, Fax (0931) 31-2100, E-Mail:
retsch@zv.uni-wuerzburg.de
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