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TUM bündelt Spitzenforschung im "Institute for Advanced Study

23.11.2007 - (idw) Technische Universität München

Freiräume für die besten Wissenschaftler - Internationales Fellowship-Programm - 10 Mio Euro von BMW für Neubau in Garching - Konferenz zu "Gender und Diversity in der Technikkultur" Die TUM bündelt ihre Spitzenforschung: Am "TUM Institute for Advanced Study" (TUM-IAS) forschen ausgewählte Spitzenwissenschaftler frei von bürokratischen Belastungen des typischen Universitätsalltags. Beim Kickoff-Meeting begrüßte TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann die ersten IAS-Fellows. Ähnlich wie im legendären Wissenschaftlerparadies in Princeton können sie mit optimaler Ausstattung ohne administrative Verpflichtungen oder Auftragsverfahren neue Ideen verfolgen. "Die freie Entfaltung der Kreativität unserer besten Köpfe leistet den effizientesten Beitrag zum Fortschritt der Wissenschaft, das ist unser Credo," begründet der Präsident das zentrale Projekt der TUM.

Das Institut ist das Herzstück des Zukunftskonzepts, das 2006 in der Exzellenzinitiative von DFG und Wissenschaftsrat ausgezeichnet wurde. Thematische Schwerpunkte setzt es mit Forschergruppen, die aus Fellows der TUM sowie internationalen Spitzenwissenschaftlern bestehen. Das Profil ist dabei stets interdisziplinär und offen für neue Entwicklungen. Auch Geisteswissenschaften und Industrieforschung sollen integriert werden. "High-Risk, High Reward" ist das Ideal der Wissenschaft des Hauses, das neue Felder eröffnen und Wissenschaftlerkarrieren nachhaltig prägen soll. So spielen Nachwuchswissenschaftler eine zentrale Rolle im IAS, das spezielle Fellowships für besonders begabte junge Talente bereithält.

Die erste Forschergruppe hat im September 2007 ihre Arbeit aufgenommen. Prof. Reiner Rummel von der TUM, Prof. Gerhard Beutler und Dr. Adrian Jäggi vom Astronomischen Institut Bern suchen nach Methoden, um aus kleinen Veränderungen in Satellitenbahnen Informationen über Veränderungen im Schwerefeld der Erde zu erhalten. Diese lassen genaueste Rückschlüsse über Veränderungen in Ozeanströmungen, Polareismassen oder Niederschlägen als Folge des Klimawandels zu.
Weitere Informationen: http://www.tum.ias.de
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