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Hormon Corazonin wichtig für Schwarmbildung der Heuschrecken

27.03.2003 - (idw) Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft


Wanderheuschrecken kommen in einer solitären, nicht schwärmenden und einer gregären, schwarmbildenen Phase vor. Diese Formen unterscheiden sich unter anderem in Färbung und Verhalten. Warum sie plötzlich zu den gefährlichen, schwärmenden Heuschrecken werden, ist jetzt vom Zoologischen Institut der Universität im Belgischen Leuven geklärt worden. Wie auf der diesjährigen Insektenkundlertagung in Halle vorgestellt wurde, ist das Hormon [His7]-Corazonin ein Schlüsselhormon dafür, dass sich die Heuschrecken verändern und Schwärme ausbilden. Wurden isoliert gezogene, das heißt solitäre Heuschreckenlarven mit dem Hormon behandelt, veränderten sie Farbe und Körpergestalt in Richtung der gregären Tiere. Welche Rolle die bisher vermuteten Juvenilhormone und Ecdysteroide spielen, muss untersucht werden. Auf jeden Fall scheint das Corazonin ein sehr wichtiges Hormon zu sein, wahrscheinlich nicht nur für Wanderheuschrecken, sondern auch für andere Insektenarten. (BBA)

Siehe Kurzfassung der Vorträge und Poster, Seite 295
Vortrag Sektion 13, Nr. V1304, Donnerstag, den 27. März 2003
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