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Metropolregion Bremen-Oldenburg bewirbt sich im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundes

03.12.2007 - (idw) Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Es geht um Fördermittel in Höhe von 46 Millionen Euro

Die Metropolregion Bremen-Oldenburg hat erneut ihre wirtschaftliche Stärke und gute Vernetzung bewiesen und sich nach intensiven Vorarbeiten am heutigen Montag (3.12.2007) beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) um Fördergelder für einen Technologie-"Spitzencluster" beworben. Dazu haben sich 35 Unternehmen und 18 wissenschaftliche Einrichtungen aus der Region Bremen-Oldenburg zu einem Spitzencluster zusammengeschlossen, unter ihnen Atlas Elektronik, Rheinmetall, OHB, ThyssenKrupp Krause, die BLG, Eurogate, NTB und Airbus "Mobile Autonome Systeme - Hochtechnologie für den Lebensraum Küste". Bremen, 3. Dezember 2007

Bürgermeister Jens Böhrnsen zeigte sich in einem Schreiben an Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan beeindruckt: "Dieser Cluster kombiniert die traditionellen Kompetenzen Bremens und der Region als führender Seehafen- und Küstenstandort sowie Luftfahrtstandort mit den Kompetenzen aus den Hochtechnologiebereichen Robotik, Luft- und Raumfahrt und mobile IT-Technologien".

Der Cluster beantragt Fördergelder des Bundes in Höhe von mehr als 46 Millionen Euro, zu denen die beteiligten Unternehmen weitere 46 Millionen Euro als Eigenbeitrag beisteuern wollen. Mit diesem Geld sollen in den nächsten fünf Jahren 15 Projekte in den Bereichen Luftfahrt, Schifffahrt und Meerestechnik sowie Maritime Logistik gefördert werden.

"Innovative Hochtechnologie ist notwendig, um den Herausforderungen der kommenden Dekaden gerecht zu werden" sagt Prof. Dr. Frank Kirchner (Universität Bremen, DFKI Robotik Labor), der die Antragstellung koordiniert. "Wir entwickeln Roboter der nächsten Generation, die zu Lande, im Wasser und in der Luft autonom agieren können." Diese Roboter erledigen Aufgaben, die für Menschen zu gefährlich oder zu monoton sind und helfen dabei, zum Beispiel die Infrastruktur der Häfen effizienter und sicherer zu machen, die Umwelt zu schützen und die zunehmende Bewirtschaftung der maritimen Ressourcen nachhaltig zu gestalten.

Der Förderantrag wurde im Rahmen des Spitzencluster-Wettbewerbs des BMBF gestellt, der im kommenden Jahr insgesamt 200 Millionen Euro Fördermittel über einen Zeitraum von fünf Jahren an bis zu fünf Regionen vergibt. Unter dem Motto "Deutschlands Spitzencluster - Mehr Innovation. Mehr Wachstum. Mehr Beschäftigung." soll der Wettbewerb die Innovationskraft der leistungsfähigsten Cluster aus Wissenschaft und Wirtschaft stärken und sie auf dem Weg in die internationale Spitzengruppe unterstützen.

Der BMBF-Spitzencluster Wettbewerb richtet sich an Verbünde aus Industrie, Forschung und Politik. Die Förderung von Spitzenclustern ist ein zentrales Element der Hightech Strategie der Bundesregierung und soll unter dem Motto "Stärken stärken!" in erster Linie dazu beitragen, Regionen mit einem hohen Technologie- und Innovationspotential an die Weltspitze zu bringen. Damit soll langfristig die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen auf dem internationalen Markt gesichert und verbessert werden.

Weitere Informationen zum Spitzencluster-Wettbewerb des BMBF: http://www.hightech-strategie.de

DFKI-Labor Bremen, Kontakt:
Prof. Dr. Frank Kirchner
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI
DFKI-Labor Bremen
Robert-Hooke-Str. 5, D-28359 Bremen
Tel.: +49 (0)421 218-64100, Fax: +49 (0)421 218-64150
E-Mail: Frank.Kirchner@dfki.de
Internet: www.dfki.de/robotik

Senatspressestelle, Rathaus Bremen:

Verantwortlich: Hermann Kleen - Sprecher des Senats
Redaktion: Gabriele Brünings - Tel. (0421) 361 4102 und Werner Wick - Tel. (0421) 361 2193
Mailkontakt: werner.wick@sk.bremen.de
28195 Bremen - Rathaus, Am Markt 21 http://www.rathaus-bremen.de
Weitere Informationen: http://www.hightech-strategie.de http://www.dfki.de/robotik http://www.rathaus-bremen.de
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