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Erfurter Unibibliothek in der Spitzengruppe

05.12.2007 - (idw) Universität Erfurt

Aktuelles CHE-Ranking führt Universität Erfurt auf Platz 6 unter den geisteswissenschaftlichen Bibliotheken Für Studierende sind gute Hochschulbibliotheken auch in Zeiten von Internet und Google eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium. Die Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/Gotha, als Herzstück der geisteswissenschaftlichen Universität Erfurt, war bereits in fächerspezifischen Rankings ein wichtiges Kriterium für die gute Benotung durch die Studierenden. Ein jetzt für Universitätsbibliotheken im Bereich der Geisteswissenschaften vorgelegtes CHE-Ranking bestätigt die sehr gute Qualität der Erfurter Bibliothek. In der Gesamtbewertung wird die Erfurter Universitätsbibliothek auf Platz 6 unter 61 deutschlandweit bewerteten Bibliotheken geführt und lässt dabei so renommierte Universitäten wie Tübingen, Göttingen oder Heidelberg hinter sich. An der Spitze des vom Centrum für Hochschulentwicklung Gütersloh erstellten Bibliotheksvergleichs liegen Konstanz und Bielefeld.

Besonders gute Noten erteilen die Erfurter Studierenden ihrer Bibliothek für den Zugang zu elektronischen Zeitschriften, die Abwicklung von Fernleihbestellungen, die Möglichkeit der Literaturrecherche sowie die Benutzerberatung. In die Bewertung flossen ferner der Bestand an Büchern und Zeitschriften, die Aktualität des Bestandes sowie die Rahmenbedingungen und Ausstattungsmerkmale wie eine ausreichende Zahl an Arbeitsplätzen und Kopiergeräten und nicht zuletzt auch die Öffnungszeiten ein. "Die Ergebnisse des CHE-Rankings sind für uns Lob und Ansporn zugleich", sagt die Direktorin der Bibliothek Christiane Schmiedeknecht. Da die Studierenden der geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Fächer in besonders hohem Maße auf eine gute Literaturversorgung angewiesen seien, müsse die Universität und der Freistaat Thüringen auch weiterhin in die Ausstattung der Erfurter Universitätsbibliothek investieren. "Diese ist nicht nur für die Erfurter Studierenden sondern auch viele Nutzer aus ganz Thüringen ein wichtiger Arbeits- und Forschungsplatz".

Mit dem Aufbau der Bibliothek wurde zugleich mit der Gründung der Universität 1994 begonnen. Der moderne Neubau auf dem Campus der Universität in der Nordhäuser Straße 63 wurde zum Beginn des Wintersemesters 2000/01 übergeben. In ihm sind derzeit rund 975.000 Bände, überwiegend in Freihandaufstellung, und ca. 1.750 abonnierte gedruckte Zeitschriften aufbewahrt. Außerdem werden zur Zeit 280 Datenbanken im Campusnetz angeboten. Auf rund 1150 elektronische Zeitschriften ist der Zugriff möglich. Die "Amploniana" - die berühmte Handschriftensammlung der mittelalterlichen Universität Erfurt - ergänzt als Dauerleihgabe der Stadt Erfurt den modernen Buchbestand der Universitätsbibliothek. Seit 1999 gehört auch die Forschungsbibliothek Gotha mit ihren wertvollen historischen Beständen zur Universitätsbibliothek Erfurt. Der Gothaer Bibliotheksbestand umfasst 685.000 Bände, darunter rund 6.000 abendländische und 3.500 orientalische Handschriften mit einer großen thematischen Breite.
Weitere Informationen: http://www.bibliothek.uni-erfurt.de/ http://www.che.de/downloads/IIB_Bibliotheken.pdf
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