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Experten diskutieren die Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit mit circa 1000 Teilnehmern

15.05.2002 - (idw) Universität Dortmund

Unter dem Titel "Kinder- und Jugendarbeit - Wege in die Zukunft" findet vom 16. bis 18. September 2002 an der Universität Dortmund erstmals ein bundesweiter Fachkongress zur Lage und Entwicklung der Kinder- und Jugendarbeit statt.

In neun Vorträgen, sechs Pro & Contra Diskussionen und etwa 20 Foren werden namhafte Experten aus Wissenschaft, Fachpraxis und Politik die Vielfalt, Leistungen, Defizite und Perspektiven der Kinder- und Jugendarbeit darstellen und mit einem interessierten Fachpublikum diskutieren. Am zweiten Veranstaltungstag stellen außerdem rund 45 Projekte ihre Arbeitsergebnisse unter dem Titel "Praxis für PraktikerInnen" vor.

PISA und Gewalt im Hintergrund

"Zukunftsprojekt Jugendarbeit - eine Antwort auf PISA?", "Was ist gute Jugendarbeit - die Debatte um Qualität, Standards und Evaluation" und "Wer zu spät kommt ... - zum richtigen Umgang mit Rechtsextremismus und Gewalt in der Jugendarbeit" sind drei Beispiele für die sechs Pro & Contra Diskussionen, mit denen der Kongress nach der Eröffnung durch die Bundesministerin Bergmann und dem Eröffnungsvortrag von Thomas Rauschenbach beginnen wird. Für diese Diskussionen haben prominente Fachleute wie Hermann Giesecke, Hiltrud von Spiegel, Wolfgang Hinte, Karin Böllert, Max Fuchs und Werner Thole ihre Teilnahme zugesagt.

Am zweiten Veranstaltungstag werden vier Vorträge zum gesellschaftlichen Kontext der Kinder- und Jugendarbeit deren zukünftige Rahmenbedingungen beschreiben. Thematisiert werden die Perspektiven der Zivilgesellschaft (Adalbert Evers), der Wissensgesellschaft, der Arbeitsgesellschaft (Michael Galuske) so-wie der Informationsgesellschaft (Franz-Josef Röll).

Vielfältige Foren zum Thema Jugend

In den nachfolgenden etwa 20 Foren und Roundtable-Gesprächen werden weitere namhafte Referentinnen und Referenten sich unter anderen zu folgenden Themen mit dem Fachpublikum auseinandersetzen: "Offene Ganztagsschule", "Fachlichkeit und Kompetenz", Jugendcliquen -kulturen, -szenen", "Gruppenarbeit", "Jugendhilfeplanung", "Jugendarbeit und Wirtschaft", "Ehrenamtlichkeit", "11. Kinder- und Jugendbericht", "Jungenarbeit", "Strukturen der Jugendverbandsarbeit". Anschließend werden VorstandsvertreterInnen der im Bundestag vertretenen Parteien in einer Podiumsdiskussion zum Thema "Jugend - ein vernachlässigtes Thema der Politik?" diskutieren.

Beginnen wird der zweite Kongresstag allerdings mit Einblicken in die unterschiedlichsten Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendarbeit. Etwa 45 Praxisprojekte aus der Mädchenarbeit, der Medienarbeit, der Jugendkulturarbeit, der Erlebnispädagogik und vielen anderen Arbeitsbereichen werden ihre Vorgehensweise und Ergebnisse auf dem Campus der Universität, im Big Tipi, in der Dortmunder Nordstadt, sowie in der Jugendfreizeitstätte "Das Zentrum" (Dortmund Scharnhorst) vorstellen.

Der dritte Kongresstag beginnt mit weiteren Vorträgen zu aktuellen Themen. Referieren werden u.a. Ingrid Gogolin zu "Migration und Jugendarbeit", Richard Münchmeier zu "Jugendarbeitsforschung" und Christian Lüders zum Thema "Partizipation". Enden wird der Fachkongress mit einem weiteren Podium. Unter dem Titel "Wo geht's hin mit der Jugendarbeit?" diskutieren Fachleute aus Jugendpolitik, Wissenschaft und Praxis.

Beiprogramm mit Kunst und Kult

Neben den vielfältigen fachlichen Angeboten bietet der Kongress im kulturellen Beiprogramm und in zwei Abendveranstaltungen auch die Möglichkeit des informellen Austausches und der Geselligkeit. So bietet unter dem Motto "Come In Contact" - die Galerie der Unimensa am ersten Abend internationale Musik und Küche. Am zweiten Abend lädt die Stadt Dortmund zur "Kultnacht im Revier" in das Fritz-Henßler-Haus. Während der gesamten Veranstaltung werden auf dem Uni-Campus verschiedene kulturelle Angebote für die zwischenzeitliche Entspannung sorgen. Ministerien, Jugendorganisationen und Fachverlage präsentieren sich mit Buch- und Informationsständen.

Der Fachkongress richtet sich an hauptberufliche und freiwillige/ehrenamtliche MitarbeiterInnen aus der kommunalen und verbandlichen Jugendarbeit, an Studierende und Lehrende der Hochschulen, an ExpertInnen aus den Projekten im Umfeld der Kinder- und Jugendarbeit, aber auch an die politischen RepräsentantInnen der Jugendpolitik, die VertreterInnen der Landesministerien, Mitglieder der Jugendhilfeausschüsse sowie an eine interessierte Öffentlichkeit. Es wird mit 600 bis 1.000 TeilnehmerInnen gerechnet.

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Weitere Informationen:
Wiebken Düx, Erich Sass, Universität Dortmund, Fachbereich 12,
Telefon: 0231 755 6554
E-mail: duex@fb12.uni-dortmund.de
Internet: www.fachkongress-jugendarbeit.de
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