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Universität der Großregion: Sieben benachbarte Unis vernetzen sich

12.12.2007 - (idw) Universität des Saarlandes

Das Projekt "Universität der Großregion", das sieben Universitäten aus den vier Ländern Belgien, Luxemburg, Frankreich und Deutschland zu einem gemeinsamen Hochschulraum vereinigen will, ist auf gutem Weg. Heute stimmten alle Präsidenten und Vizepräsidenten der Universitäten von Lüttich, Luxemburg, Metz, Nancy, Kaiserslautern, Trier und die Universität des Saarlandes dem Projekt zu, das in einen EU-Antrag mündet. Ján Figel', EU-Kommissar für Bildung, Ausbildung und Kultur, und Gast des Koordinationstreffens an der Universität des Saarlandes, zeigte sich beeindruckt von den gemeinsamen Plänen der sieben Universitäten. Die an dem von der UdS initiierten Projekt beteiligten Universitäten sind gleichberechtigt. Jetzt muss jede Universität ihren individuellen Anteil an Gesamtprojekt ausarbeiten und praktisch als "Hausaufgabe" in den gemeinsamen Antrag, der am 7. Januar 2008 eingereicht wird, einbringen. Teilziel des Projekts, das einen Zeitraum von drei Jahren und ein Volumen von 8 Mio. Euro umfasst, ist u.a. die Entwicklung gemeinsamer Marketinginstrumente für eine gemeinsame Außendarstellung, um bei der Bevölkerung ein Zugehörigkeitsgefühl zur Großregion zu erzeugen. Weiterer wichtiger Bestandteil ist die Vernetzung von Studienangeboten, die mit fortschreitendem Bologna-Prozess optimiert werden; die grenzüberschreitende Forschungskooperation ist ein weiteres Ziel. Auch eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Schulen und Universitäten im gesamten Bereich der Großregion und die Vernetzung mit der Wirtschaft sind ein wichtige Bestandteil der Vereinbarung.
EU-Kommissar Ján Figel', sieht in der Vierländer-Großregion einen innereuropäischen Kern, modellhaft für Gesamteuropa. "Von hier können wichtige Impulse ausgehen", so Figel'. Europa könne den USA durch eine hervorragenden Ausbildungslandschaft durchaus selbstbewusst entgegentreten. Uni-Präsident Volker Linneweber ergänzt: "Wir müssen eine europäische Identität ausbilden, um uns auf dem weltweiten Ausbildungsmarkt zu behaupten."

Kontakt:
Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle
Vizepräsidentin Europa und Kultur
Tel. 0681/302-4566
E-Mail p.oster-stierle@mx.uni-saarland.de

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