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Bayreuther Premiere: Spezialistin für superharte Materialien erste Habilitandin am Physikalischen Institut

13.12.2007 - (idw) Universität Bayreuth

Dr. Natalia Dubrovinskaia ist die erste Frau, die am Physikalischen Institut seit der Gründung der Universität Bayreuth vor mehr als 30 Jahren habilitiert wurde. Die Materialforscherin und Spezialistin für superharte Materialien erhielt jetzt ihre Urkunde. Die frischgebackene Privatdozentin lehrt und forscht mittlerweile in Heidelberg. Bayreuth (UBT). Dr. Natalia Dubrovinskaia ist die erste Frau, die am Physikalischen Institut seit der Gründung der Universität Bayreuth vor mehr als 30 Jahren habilitiert wurde. Ihr wurde kürzlich von der Fakultät für Mathematik, Physik und Informatik aufgrund ihrer Habilitationsschrift und einer öffentlichen Probevorlesung die wissenschaftliche und pädagogische Eignung als Professorin und damit ihre Lehrbefähigung im Fach Kristallographie zuerkannt. Wenig später erhielt sie ihre Lehrbefugnis.
Die frischgebackene Privatdozentin war seit 2001 an der Universität Bayreuth, zuerst am Bayerischen Geoinstitut und danach am Lehrstuhl für Kristallographie. Seit 2007 forscht und lehrt sie an der Universität Heidelberg.
Im Rahmen ihrer Habilitation, die sie 2005 am Lehrstuhl für Kristallographie bei Prof. Dr. Sander van Smaalen begonnen hatte, hat Dr. Dubrovinskaia neue superharte Materialien wie z. B. aggregierte Diamant-Nanostäbchen und Nano-Verbundwerkstoffe aus Bornitrid unter Hochdruck- und Hochtemperaturbedingungen synthetisiert und ihre physikalische Eigenschaften erforscht. Sie hat aktiv an der Ausbildung am Lehrstuhl mitgewirkt und in zahlreichen Lehrveranstaltungen Studenten und Doktoranden moderne wissenschaftliche Erkenntnisse über Nano-Forschung und Nano-Technologie vermittelt.
Auch in Zukunft wird der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten von Dr. Dubrovinskaia auf dem Gebiet der Materialforschung, speziell auf experimentellen Verfahren zur Synthese von Materie unter extremen Druck- und Temperaturbedingungen, die auch große Bedeutung für experimentelle Mineralogie, Geochemie und Geophysik haben, liegen. Bereits ihre bisherigen Erkenntnisse zu Struktur- und Eigenschaftsbeziehungen von ultra-harter Materie sind sowohl unter wissenschaftlichen als auch kommerziellen Aspekten bedeutungsvoll.

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