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NRW-Rückkehrer-Programm: Zwei von vier Nachwuchsforschern haben sich für Bonn entschieden

18.12.2007 - (idw) Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Es ist ein Angebot, das man kaum ausschlagen kann: Vier junge Biowissenschaftler, bislang in den USA und Kanada tätig, dürfen an einer nordrhein-westfälischen Universität ihrer Wahl eine eigene Forschergruppe aufbauen. Die Landesregierung stellt ihnen dafür fünf Jahre lang jeweils 1,25 Millionen Euro zur Verfügung. Mit Dr. Sandra Blaess und Dr. Christian Kandt haben sich jetzt gleich zwei der vier Geförderten für die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn entschieden. Bonn hat sich in den vergangenen Jahren gerade im Bereich der Lebenswissenschaften international als Forschungsuniversität profiliert und ist daher für die Rückkehrer besonders interessant.

Die Neuroentwicklungsbiologin Dr. Sandra Blaess war bislang am Memorial Sloan Kettering Cancer Center in den USA tätig. Die 33-Jährige hat sich dem Fachgebiet Neurobiologie verschrieben. Ihre Arbeitsgruppe findet im Hirnforschungszentrum LIFE & BRAIN der Universität Bonn eine neue akademische Heimat im Umfeld des renommierten Bonner Stammzellforschers Professor Dr. Oliver Brüstle.

Der 33-jährige Bioinformatiker Dr. Christian Kandt arbeitete an der Universität von Calgary, Kanada, an der Modellierung von Membranproteinen. Er wird künftig Er wird künftig eng mit Professor Dr. Michael Hoch im LIMES (Life & Medical Sciences)-Forschungszentrum der Uni Bonn und mit Professor Dr. Jürgen Bajorath kooperieren, dem Leiter des Bereichs Life Science Informatics im Bonn-Aachen Centre for Information Technology (B-IT), einer von den Universitäten Bonn und Aachen getragenen wissenschaftlichen Einrichtung.

Voraussetzung für die Bewerbung im Rückkehrerprogramm ist eine mindestens zweijährige Forschungstätigkeit im Ausland und ein herausragendes wissenschaftliches Profil. Die erste Ausschreibung richtete sich ausschließlich an Lebenswissenschaftler. Erklärtes Ziel des Programms ist es, exzellente deutsche Nachwuchswissenschaftler, die im Ausland zumeist als Postdoktoranden in international renommierten Arbeitsgruppen tätig sind, an Universitäten in Nordrhein-Westfalen zu holen, wo sie eine eigene Arbeitsgruppe aufbauen und international sichtbare Forschung betreiben werden.

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