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Das Hambacher Schloss: Transformationen eines Erinnerungsortes

07.02.2008 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Ausstellungseröffnung in der Alten Aula der Universität Heidelberg am 21. Februar 2008, 18.15 Uhr, Grabengasse 1, 69117 Heidelberg - Podiumsdiskussion zum Thema "Wozu Bauforschung?" - Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen Als Symbol für Freiheit, Demokratie und nationale Einheit ist das Hambacher Schloss heute jedem ein Begriff. Das Hambacher Fest, das am 27. Mai 1832 vor der Burgruine stattfand, gilt als die erste große politische Volksversammlung der deutschen Geschichte. Die inszenierte Erinnerung an dieses Ereignis hat den Blick auf die komplexe Geschichte des Denkmals lange verstellt. Die mittelalterliche Burg, in der Zeit der Salier und Staufer errichtet, galt als verloren.

Im Zuge neuer Baumaßnahmen, die den Erinnerungsort besser erschließen sollen, wurde es Bauforschern ermöglicht, auf Spurensuche nach der teils abgebrochenen, teils verschütteten, teils verbauten Geschichte der Burg zu gehen. Ihre Entdeckungen waren so sensationell, dass sie in sieben, aus dem Kunststein Corian ziselierten, Modellen veranschaulicht werden konnten. Die Bau-Ausstellung wurde vergangen Sommer erstmals zur 175 Jahr-Feier des Hambacher Festes im Siebenpfeiffer-Saal des Hambacher Schlosses gezeigt.

Das Heidelberger Universitätsmuseum freut sich nun in Kooperation mit dem Eigentümer, dem Finanzministerium Rheinland-Pfalz, die wegweisende Modellreihe zu Bauforschung in einem den Räumlichkeiten angepassten Zuschnitt präsentieren zu können.

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung am 21. Februar 2008 um 18.15 Uhr in die Alte Aula der Universität Heidelberg ein. Bauforscher, Kunsthistoriker, Historiker und Architekten werden die Frage diskutieren: "Wozu Bauforschung?" und dabei Positionen beziehen und Perspektiven entwickeln.

Ausstellungsdauer: 21.Februar - 21. April 2008
Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag 10.00 - 16.00 Uhr, ab April auch sonntags jeweils bis 18.00 Uhr.
Ausstellungsort: Universitätsmuseum Heidelberg, Alte Universität, Grabenstraße 1, 69117 Heidelberg

Weitere Informationen:
Heiner Gertz
Ministerium der Finanzen des Landes Rheinland-Pfalz, Abteilung Bauwesen
heiner.gertz@fm.rlp.de

Allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz, Pressesprecher der Universität Heidelberg
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de

Irene Thewalt
presse@rektorat.uni-heidelberg

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