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Anpassung an den Klimawandel - Forschungsstrategien für Bayern

11.02.2008 - (idw) Bayerische Forschungsallianz GmbH

Am 22. Februar 2008 laden die Bayerischen Staatsminister Dr. Thomas Goppel, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie Dr. Otmar Bernhard, Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, zu einem wissenschaftlichen Kongress mit dem Thema "Anpassung an den Klimawandel - Forschungsstrategien für Bayern" in die IHK-Akademie in München ein. Von 9 bis 17 Uhr befassen sich Referate und Podiumsdiskussionen mit den künftigen Anpassungsstrategien an die Folgen des Klimawandels in allen Bereichen des Lebens. Neben zahlreichen Wissenschaftlern äußern sich auch namhafte Vertreter aus Politik und Gesellschaft zu den künftigen Konzepten für eine erfolgreiche Anpassung. Diese Veranstaltung geht somit einen Schritt weiter, da die Akteure nicht nur theoretische Entwicklungen in der Klimafolgenforschung skizzieren, sondern vor allem konkrete, wegweisende Handlungsstrategien präsentieren. Interessierte Gäste sind nach Anmeldung jederzeit herzlich willkommen und dürfen mit einem weltweit bekannten Gast aus der Medienwelt rechnen. Heute für morgen handeln
"Klimawandel" ist einer der Begriffe über den Gesellschaft, Wirtschaft und Politik lang und heftig diskutiert haben. Inzwischen ist klar, dass der Klimawandel ein Fakt ist und nun schnelle Reaktionen gefordert sind. Die Bayerische Staatsregierung geht daher - frei nach Heraklit - den Weg: "Heute schon tun, woran andere erst morgen denken, denn beständig ist nur der Wandel". Neben der Diskussion über verringerten CO2-Ausstoß muss die zukünftige Frage lauten: Wie sehen die Folgen des Klimawandels für Bayern aus und wie gehen wir damit um? Wer sind die Verlierer, wer die Gewinner?
Hierbei ist die Wissenschaft gefragt, denn sie muss nicht nur die herannahenden ökologischen und gesellschaftlichen Probleme frühzeitig erkennen, sondern auch vor allem entsprechende Handlungsoptionen entwickeln. In Bayern existiert bereits eine starke Forschung zu möglichen Klimafolgen in den verschiedensten Bereichen, die es nun gilt, zusammen zu führen und zu koordinieren. Da der Klimawandel ein weltweites Phänomen ist, will die Bayerische Staatsregierung neben nationalen auch internationale Akteure aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft an diesem Kongress beteiligen. So können von Beginn an Synergieeffekte erzielt und die internationale Vernetzung der bayerischen Wissenschaft sichergestellt werden.

Die Folgen des Klimawandels
Dr.-Ing. Wolfram Schrimpf, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Generaldirektion Forschung der EU-Kommission, erläutert zunächst die politischen Leitlinien zur Klimafolgenforschung auf europäischer Ebene. Dr. Hartmut Grübel stellt des Weiteren die Klimaschutz-Strategie aus Sicht der Bundesregierung dar.
Klare Aussagen dürfen die Kongressteilnehmer zum Umgang mit den Klimafolgen in der Wissenschaft und Gesellschaft, von Prof. Dr. Hartmut Graßl, einem weltweit renommierten Klimaforscher, erwarten. Wie die Wirtschaft mit der Herausforderung der aktuellen Klimaentwicklung umgeht, erörtert Randolf Rodenstock, Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V..
Anschließend beschäftigen sich drei Podiumsdiskussionen mit der Frage, ob Bayern auf den Klimawandel vorbereitet ist, wie sich dieser voraussichtlich auswirken wird und wie die möglichen Anpassungsmaßnahmen aussehen. Experten diskutieren zum Schluss mit Staatsminister Dr. Thomas Goppel die Roadmap für die Zukunft. Die Beteiligung der Kongressteilnehmer an allen Podiumsdiskussionen ist ausdrücklich erwünscht.

Klimaschutz betrifft jeden
Neben den politischen und wissenschaftlichen Akteuren wird dieser Veranstaltung ein ganz besonderer Gast aus der Medienwelt beiwohnen: Der international angesehene Kameramann Michael Ballhaus. Er plant eine Reihe von Filmbeiträgen zum Thema Klimaschutz und Energieeffizienz. Rede und Antwort zu den bewegenden Themen des Tages steht Michael Ballhaus während der ersten Podiumsdiskussion "Sind wir auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet?".

Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an die:

Bayerische Forschungsallianz GmbH
Nußbaumstraße 12
80336 München

Tel: (089) 99 01 88 8-0
Fax: (089) 99 01 88 8-29
E-Mail : info@bayerische-forschungsallianz.de

Abbinder :
Die Bayerische Forschungsallianz (BayFOR) dient als Netzwerk- und Beratungsplattform für bayerische Hochschulen, Forschungsverbünde und KMU. Sie berät und unterstützt bei der erfolgreichen Akquise von europäischen Forschungsgeldern sowie bei der Antragstellung im 7. Forschungsrahmenprogramm.
Weitere Informationen: http://www.bayfor.de
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