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Mathematische Kunst oder kunstvolle Mathematik?

19.02.2008 - (idw) Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Schülerwettbewerb der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg im Jahr der Mathematik

Im gerade eröffneten "Jahr der Mathematik" möchten Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit einem ungewöhnlichen Schülerwettbewerb für die Schönheit der Mathematik werben und junge Menschen - besonders natürlich auch die Noch-Mathemuffel - für die uralte, aber in nahezu allen Lebensbereichen anzutreffende Wissenschaft begeistern. Ab sofort sind sachsen-anhalter Schüler ab der 5. Klasse aufgerufen, Grafiken, Collagen, Bilder, Videos, Plastiken, Installationen, aber auch musikalische Kompositionen zu mathematischen Themen zu schaffen. Motive wie Symmetrie, geometrische Flächen und Figuren oder mathematischen Funktionen und Formeln sollen sich in den Kunstwerken wieder finden. Die Schüler sind aufgerufen, bis zum 30. Oktober 2008 ihre Exponate - mit einer kurzen Beschreibung versehen - an die Fakultät für Mathematik der Universität Magdeburg zu senden. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Allerdings sollten die Kunstwerke nicht größer als 1m x 1m sein. Die besten und/oder originellsten Arbeiten werden anschließend in einer Ausstellung gezeigt. Im Rahmen einer Preisverleihung am 1. Dezember 2008 werden die Sieger des Schülerwettbewerbs bekannt gegeben. Die Preisträger dürfen dann ihre neue Liebe zur alten Wissenschaft Mathematik vertiefen: denn sie werden von der Otto-von-Guericke-Universität zu einer Reise in das Mathematikmuseum Gießen oder das Nixdorf-Computermuseum Paderborn eingeladen.

Was: Schülerwettbewerb der Otto-von-Guericke-Universität "Mathematische Kunst - Kunstvolle Mathematik"

Wann: Anmeldung der Exponate bis 30. Juni 2008, Einsendeschluss 30. Oktober 2008, 1. Dezember 2008 Ausstellung und Bekanntgabe der Preisträger

Wo: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Mathematik, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, Gebäude 03

"Ist Schönheit messbar?" Nicht nur Leonardo da Vinci oder Michelangelo, sondern viele bildende Künstler, Architekten und Komponisten nach ihnen stellten sich diese Frage und versuchten, zu ergründen, wie mathematische Prinzipien mit ästhetischen Idealen zusammenhängen. Albrecht Dürer hat sich intensiv mit der Suche nach perfekten Proportionen beschäftigt, Künstler wie Piet Mondrian, Kasimir Malewitsch oder M.C. Escher haben Mathematik in Farben und Formen interpretiert. Auch in Kompositionen von Wolfgang A. Mozart, Johann S. Bach oder John Cage findet man mathematische Strukturen. Der Astronom Johannes Kepler hat vor rund 400 Jahren sogar die Proportionen aus dem Kosmos in die Musik übertragen und so aus den Bewegungen der Planeten eine Sphärenmusik "entdeckt". So weit müssten die Schüler natürlich nicht gehen, so der Mathematikprofessor Martin Henk. "Wir würden uns wünschen, dass die Schüler, sobald sie sich mit der Mathematik beschäftigen, die Schönheit des Faches begreifen und vielleicht Lust auf mehr bekommen...". Während vieler Veranstaltungen und Projekte - auch in Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Kultureinrichtungen - wollen die Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Eines zeigen: Mathematik ist spannend und faszinierend und auch ....die Kunst, das Rechnen zu vermeiden!


Mehr Informationen unter www.math.uni-magdeburg.de

Ansprechpartner: Prof. Herbert Henning, Fakultät für Mathematik, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-12815, E-Mail: herbert.henning@ovgu.de
Weitere Informationen: http://www.math.uni-magdeburg.de/ http://www.jahr-der-mathematik.de
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