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"Nicht nur das Geld zählt"

28.02.2008 - (idw) Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Erstmalig Alumni-Stipendium an der RWTH Aachen vergeben "Viele Studierende, sehr wenig Lehrende. Die Dozenten konnten sich kaum um die Studierenden kümmern." RWTH-Rektor Burkhard Rauhut erinnerte an die Situation an den Universitäten vor einigen Jahrzehnten, die insbesondere durch den so genannten Öffnungsbeschluss nach der 68er-Bewegung hervorgerufen worden war. Die RWTH bemühe sich aber seit vielen Jahren, so der Rektor, durch unterschiedliche Aktivitäten die Betreuung von Studierenden zu verbessern. Dazu gehöre nun auch die Alumni-Arbeit mit ihrem "neuesten Baby", dem Alumni-Stipendium. Mit dieser neuen Förderung wird der Studienbeitrag in Höhe von 500 Euro von ausgewählten Studierenden für ein oder mehrere Semester finanziert. Fabian Bachmann, Arne Bohl, Sarah Kolder, Christina Scherrers und Matthias Schlottbom konnten jetzt als erste Studierende der RWTH dieses Alumni-Stipendium aus den Händen von Professor Rauhut und Professor Lutz F. Hornke, dem Rektoratsbeauftragten für die Alumni-Arbeit, entgegen nehmen. "Ziel des Alumni-Stipendiums ist es nicht nur, Studierende frühzeitig mit der Alumni-Idee und dem Netzwerk-Gedanken bekannt zu machen. Wir hoffen natürlich, dass die Stipendiaten später als Ehemalige ihrerseits Studierende auf diese Weise fördern", so Rauhut. Schließlich dankte der Rektor allen bisherigen Spendern - einzelnen Alumni, aber auch Firmen, bei denen Alumni in führenden Positionen tätig sind - für das besondere Engagement.

Mit dem Alumni-Stipendium ist neben der finanziellen Unterstützung ebenso ein persönliches Mentoring durch die fördernden Firmen verbunden. "Nicht nur das Geld zählt, auch auf das Miteinander kommt es an", brachte es Professor Hornke auf den Punkt. So waren zur Stipendienübergabe ebenso Vertreter von Booz Allen Hamilton in Düsseldorf, der Hübner GmbH in Kassel sowie der Hoerbiger Holding AG in Zug in der Schweiz anwesend, die sich für eine Unterstützung über mehrere Semester entschieden haben. Als weitere fördernde Organisation ist noch das Kaufmännische Berufskolleg Rheydt in Mönchengladbach zu nennen. Die Idee des Alumni-Stipendiums, so die Firmenvertreter einhellig, sei dankbar aufgenommen worden. Insbesondere sei man von der Persönlichkeit der einzelnen Stipendiaten, die man bereits durch das Bewerbungsverfahren kennen gelernt habe, sehr beeindruckt und freue sich auf die Zusammenarbeit.

"Dies ist zunächst ein bescheidener Anfang", räumte Professor Hornke ein. Man hoffe natürlich, dass in Zukunft noch weitere Ehemalige und Firmen dem Beispiel der bisherigen Sponsoren folgen, um mehr Stipendien an Studierende vergeben zu können.

i. A. Dietrich Hunold

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