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Wenn der Darmkrebs früh erkannt wird, ist eine Heilung möglich

05.03.2008 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg

Der März 2008 ist Darmkrebsmonat / Heidelberger Experten informieren: Telefonsprechstunde am 11. März, Vortragsveranstaltung am 13. März in der Medizinischen Universitätsklinik Der Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom) ist in Deutschland bei Männern und Frauen die zweithäufigste Todesursache durch Krebs. Jährlich erkranken in Deutschland etwa 71.000 Menschen, rund 29.000 sterben jedes Jahr an den Folgen der Erkrankung. Im Gegensatz zu anderen Tumorarten kann Darmkrebs frühzeitig festgestellt und geheilt werden.

Im Rahmen einer Initiative des Netzwerkes gegen Darmkrebs informieren Experten des Heidelberger Kompetenznetzwerks Gastroenterologie und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT) über Vorsorge, Früherkennung und Behandlung des Dickdarmkrebses.

So findet am 11. März 2008 von 18.00 bis 20.00 Uhr eine Telefonsprechstunde in der Medizinischen Klinik statt. Folgende Experten stehen für Fragen rund um das Thema Darmkrebs zur Verfügung:

* Dr. Margret Dueck, Chirurgische Universitätsklinik,
Tel. 06221-56-5134
* Dr. Thorsten Schlenker, Gastroenterologische Fachpraxis,
Tel. 06221-56-5135
* Dr. Johann Thomas Schmidt, Gastroenterologische Fachpraxis,
Tel. 06221-56-5136
* Prof. Dr. Andreas Sieg, Gastroenterologische Fachpraxis,
Tel. 06221-56-5137
* Prof. Dr. Wolfgang Stremmel, Ärztlicher Direktor der Abt. Gastroenterologie, Infektionskrankheiten, Vergiftungen, Medizinische Universitätsklinik,
Tel. 06221-56-5138.

Am 13. März 2008 von 17 bis 18 Uhr informieren bei der Vortragsveranstaltung "Heidelberg gegen Darmkrebs" im großen Hörsaal der Medizinischen Universitätsklinik, Im Neuenheimer Feld 410, 69120 Heidelberg, vier Experten zum Thema und stehen im Anschluss für Fragen zur Verfügung. Es moderiert Professor Dr. Wolfgang Stremmel, Ärztlicher Direktor der Abteilung Gastroenterologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg:

* Dr. Tom M. Ganten, Oberarzt der Abteilung für Gastroenterologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg: "Bedeutung des Problems Darmkrebs in Deutschland"
* Prof. Dr. Andreas Sieg, Facharzt für Innere Medizin/Gastroenterologie, Gastroenterologische Fachpraxis, Heidelberg: "Früherkennung und Vorsorge durch Darmspiegelung, Stuhltests und neuere Methoden."
* Prof. Dr. Jürgen Weitz, Leiter der Sektion Chirurgische Onkologie der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg: "Ist Darmkrebs durch eine Operation heilbar?"
* Priv.-Doz. Dr. Thomas Herrmann, Leitender Oberarzt der Abteilung Medizinische Onkologie des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg: "Medikamentöse Therapie von Darmkrebs"

Die Ludwigshafener Stiftung LebensBlicke und ihr Förderverein haben sich der Aufklärungs- und Motivationsarbeit zum Thema Vermeidung von Darmkrebs verschrieben. Damit soll erreicht werden, dass die Zahl der Darmkrebstoten in Deutschland bis zum Jahr 2010 auf die Hälfte sinkt - dies entspricht der Rettung von 15.000 Menschenleben pro Jahr.

Mit dem Darmkrebsmonat März 2008 rufen die Partner des Netzwerkes gegen Darmkrebs - Deutsche Krebshilfe, Deutsche Krebsgesellschaft, Stiftung LebensBlicke, Felix Burda Stiftung, Kassenärztliche Bundesvereinigung, Kassenärztliche Vereinigung Bayern und Gastro-Liga - mit zahlreichen Aktionen die Bevölkerung dazu auf, regelmäßig Angebote der Krebsfrüherkennung wahrzunehmen.

Ansprechpartner für Journalisten:
Prof. Dr. Wolfgang Stremmel
Ärztlicher Direktor der Abteilung Gastroenterologie, Infektionskrankheiten, Vergiftungen
Medizinische Universitätsklinik
Tel. 0 62 21 / 56 87 01
E-Mail: wolfgang.stremmel@med.uni-heidelberg.de

Prof. Dr. Andreas Sieg
Gastroenterologische Fachpraxis

Römerstr. 7
69115 Heidelberg
Tel. 06221 / 6599931

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

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