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Geduldige "Patienten"

12.03.2008 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg

Heidelberger Zahnmedizinstudenten lernen an europaweit modernsten Ausbildungsplätzen / Phantompuppen mit Multimedia-Ausstattung Der Patient verzieht keine Miene, auch wenn der Bohrer mehrfach angesetzt werden muss - denn es handelt sich um eine Phantompuppe.

Zahnmedizinstudenten an der Universität Heidelberg stehen die europaweit modernsten Ausbildungsplätze zur Verfügung, die sie optimal auf die praktische Arbeit vorbereiten. Phantomköpfe mit auswechselbaren Gebissen simulieren die Patienten und lassen geduldig alle Behandlungsversuche der angehenden Zahnmediziner über sich ergehen.

Rund 700 Stunden übt ein Student an der Puppe, bevor er unter Anleitung seinen ersten realen Patienten behandeln darf. "Unsere Studenten lernen hier systematisch alle Arbeitsschritte der Zahnerhaltung und des Zahnsatzes", erklärt Professor Dr. Peter Rammelsberg, Studiendekan im Bereich Zahnmedizin an der Medizinischen Fakultät Heidelberg.

Ausrüstung mit PC, Monitor, Kamera und Bildschirm

Die Simulationsarbeitsplätze sind nicht nur komplett mit allen modernen zahnmedizinischen Geräten ausgestattet - vom Bohrer, über das Mikroskop bis zum Spülgerät und Fußschalter, der die Höhe und Lagerung des "Patienten" anpasst - sondern auch mit einer Multimedia-Ausrüstung: PC, Monitor, Kamera und Bildschirm. Damit können die Studenten im Großformat verfolgen, welche Fortschritte ihre Arbeit macht, und die Lernprogramme und Arbeitsschritte abrufen, die sie zu absolvieren haben. Der Kursleiter wiederum kann sich in jeden Arbeitsplatz einklinken, die Fortschritte bei der Arbeit beurteilen und dem Kursteilnehmer über Bildschirm Hilfestellung geben.

Insgesamt 84 Simulationsarbeitsplätze wurden 2007 in zwei Sälen der Heidelberg Universitätsklinik für Mund- Zahn- und Kieferheilkunde in Betrieb genommen. Die insgesamt etwa 450 Studenten in der Heidelberger Zahnklinik lernen dort vom 4. bis 6. Semester im Rahmen von 4 Simulationskursen. Auch die Studierenden schätzen ihre "geduldigen Patienten".

Kontakt:
Professor Dr. Peter Rammelsberg
Studiendekan im Bereich Zahnmedizin
der Medizinischen Fakultät Heidelberg
Tel.: 06221 / 56-6032 (Sekretariat)
E-Mail: peter.rammelsberg@med.uni-heidelberg.de

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

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