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Gemeinsame Presseinformation der MTU Aero Engines und der Leibniz Universität Hannover

27.03.2008 - (idw) Leibniz Universität Hannover

MTU Aero Engines und Leibniz Universität Hannover gründen Kompetenzzentrum -
Reparaturverfahren und -prozesse im Mittelpunkt/ Zusammenarbeit mit dem Laser Zentrum Hannover Die MTU Aero Engines hat ein neues Kompetenzzentrum gegründet: Mit der Leibniz Universität Hannover und dem Laser Zentrum Hannover werden Deutschlands führender Treibwerkshersteller und seine Tochtergesellschaft, die MTU Maintenance Hannover, im Bereich Reparaturverfahren zusammenarbeiten. Am Donnerstag, 27. März 2008, haben die Partner das Kompetenzzentrum "Maintenance, Repair & Overhaul" aus der Taufe gehoben. Der Rahmenvertrag wurde auf dem Universitätsgelände unterzeichnet. Für die MTU unterschrieb Technik-Vorstand Dr. Rainer Martens, für die Hochschule Universitätspräsident Prof. Erich Barke und für das Laserzentrum Dr. Andreas Ostendorf.

Das neue Kompetenzzentrum soll langfristige und kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsaufgaben im Bereich Reparaturverfahren und Reparaturprozesse für Flugtriebwerke durchführen, heißt es im Vertrag. Gemeinsam soll unter anderem die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt, für Praxisnähe der Hochschulforschung gesorgt und die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses gefördert werden.

Dr. Rainer Martens erklärte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: "Wir wollen unsere Kooperation auf eine langfristige und noch profundere Basis stellen. Uns verbindet seit vielen Jahren eine erfolgreiche Partnerschaft; mit dem neuen Kompetenzzentrum starten wir jetzt in ein neues Zeitalter." Für die MTU ist die neue Einrichtung das sechste Kompetenzzentrum in Deutschland. An fünf Standorten arbeitet sie bereits mit 21 Instituten zusammen. Martens: "Uns ist es sehr wichtig, die universitäre Lehre und Ausbildung der Leibniz Universität Hannover zu unterstützen."

Prof. Erich Barke ergänzte: "Wir freuen uns. Dass die wissenschaftlichen Ansätze unserer Universität und des Laser Zentrums innerhalb des Kompetenzzentrums "Maintenance, Repair und Overhaul" durch die Zusammenarbeit mit der MTU inhaltlich bereichert und direkt der industriellen Umsetzung zugeführt werden. Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Ausbau der Beziehungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Region."

Auf Hochschulseite sind die Institute für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen, für Werkstoffkunde sowie für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik beteiligt. Bei Bedarf können noch weitere Fachrichtungen eingebunden werden. Bei der MTU arbeiten ebenfalls mehrere Disziplinen zusammen.

Die Leibniz Universität Hannover ist mit ihren 21.000 Studierenden (Wintersemester 2007/08) die zweitgrößte Universität Niedersachsens. Sie ist eine breit aufgestellte Universität mit technischem Schwerpunkt und verfügt insgesamt über neun Fakultäten mit mehr als 60 Studiengängen. An der Leibniz Universität Hannover sind 320 Professorinnen und Professoren sowie 3.300 wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Im Jahre 2007 konnten Drittmittel im Umfang von rund 62,8 Millionen Euro eingeworben werden.

Die MTU Aero Engines ist mit 7.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Deutschlands führender Triebwerkshersteller und einer der Großen der Branche. Im vergangenen Geschäftsjahr 2007 wurde ein Umsatz in Höhe von knapp 2,6 Milliarden Euro gemacht. Bei der Instandhaltung ziviler Triebwerke ist sie der weltweit größte unabhängige Anbieter. Im militärischen Bereich ist das Unternehmen der Systempartner für fast alle Flugtriebwerke der Bundeswehr. Technologisch nimmt die MTU einen Spitzenplatz ein. Ihre Paradedisziplinen sind die Niederdruckturbinen- und Hochdruckverdichtertechnologie, Triebwerksregelungen sowie Herstell- und Reparaturverfahren.


Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Martina Vollmuth, Pressesprecherin der MTU Aero Engines, unter Telefon 089.1489 5333 oder per E-Mail unter Martina.Vollmuth@mtu.de sowie Dr. Stefanie Beier, Pressesprecherin der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon 0511.762 5355 oder per E-Mail unter beier@pressestelle.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

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