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PCI.DE ermöglicht objektiven Leistungsvergleich in der Herzmedizin

28.03.2008 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V.

74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie; 27.-29. März 2008 Mannheim, Freitag, 28. März 2008 - Die Datenplattform PCI.DE ermöglicht erstmals eine konsequente und unabhängige Erhebung von Daten über Herzkatheter-Interventionen wie das Einsetzen von Blutgefäß-erweiternden Stents oder Ballons. Gab es solche Daten bisher nur von Hersteller-Unternehmen, erlaubt die unter Führung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie angebotene Plattform eine Datenerhebung über Therapien, deren Risikoanfälligkeit und Spätfolgen "unter Ausschluss von Partikularinteressen", wie DGK-Präsident Prof. Dr. Gerd Heusch in Mannheim auf der 74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie bekannt gibt: "PCI.DE ist als Non-Profit-Unternehmung ohne Einflussnahme von Interessensgruppen aufgebaut." Erfasst werden können mittels PCI.DE neben der Behandlungsqualität und Langzeitergebnissen auch gesundheitsökonomische Fragestellungen, Kosten-Nutzen-Relationen von Innovationen und direkte Produktvergleiche.

"Die Darstellung und Sicherung von Qualität bekommt vor dem Hintergrund der zu erwartenden Veränderungen des Gesundheitsmarktes einen sehr hohen Stellenwert für Leistungsanbieter", sind die PCI.DE-Initiatoren Prof. Heusch, Prof. Dr. Günter Breithardt und Prof. Dr. Martin Gottwik überzeugt. "Es ist zu befürchten, dass der Markt für kardiologische Leistungen sich zu einem reinen Preiswettbewerb entwickelt. Im sicherlich notwendigen Wettbewerb ist aber neben herausfordernden Preisen Transparenz über Spezifikationen und Qualität von Leistungen unabdingbar. Ohne diese Transparenz wäre ein kontinuierliches Sinken des Qualitätslevels kardiologischer Leistungen die Folge."

Die Datensätze sind bei PCI.DE so gestaltet, dass in einem Arbeitsgang die Bedingungen der BQS (Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung) erfüllt und auch die CARDS-Datensätze für Erhebungen der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie erhoben werden können. Somit ist es möglich, die gesetzlich vorgeschriebenen Daten für die Bundesqualitätssicherung und Daten zum intereuropäischen Vergleich in einem Arbeitsgang und mit nur geringem Mehraufwand zu erheben.

Kontakt:
Prof. Dr. Eckart Fleck, Berlin (Pressesprecher der DGK)
Christiane Limberg, Düsseldorf (Pressereferentin der DGK), Tel.: 0211- 600 692 - 61; Fax: 0211- 600 692 - 67; limberg@dgk.org ; Tel. im Kongresszentrum 0621-41065002
Roland Bettschart, B&K Medien- und Kommunikationsberatung, 0043 676 6356775

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit heute mehr als 6450 Mitgliedern. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen und die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder. 1927 in Bad Nauheim gegründet, ist die DGK die älteste kardiologische Gesellschaft in Europa. Weitere Informationen unter www.dgk.org.
Weitere Informationen: http://www.dgk.org
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