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Gereister Schmuck ganz offen?

08.04.2003 - (idw) Hochschule Wismar. Fachhochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung

Schmuckdesignern aus verschiedenen Ecken der Welt virtuell über die Schulter sehen, kann man anlässlich der Tage der offenen Hochschultür am 11. und 12. April 2003 am Fachbereich Design/Innen-architektur der Hochschule Wismar. Der erstmalig präsentierten Ausstellung "Jewellery Journey" im Haus 7, Raum 3.205, werden weitere in Berlin, Stralsund, Hamburg undlängerfristig auch in den Städten aller anderen Teilnehmer folgen.

Drei junge Frauen hatten die Idee, sich auf eine Reise, die Jewellery Journey, zu begeben. Das waren und sind Britta Huntemann, Studentin im achten Studienjahr der Studienrichtung Schmuckdesign, Steffi Mayer, die im Juli 2000, und Katrin Arp, die erst vergangenen Monat, also im März 2003, ihre Diplomarbeiten hier in Wismar verteidigten.

Besagte Reise begann Mitte Oktober 2002 und endete schon drei Monate später. Da Schmuck-designer auf ihrem Weg, ständig neue Ideen, Inspirationen und Konzepte für ihre Arbeit zu finden, immer eine Art Reise unternehmen, war der Vorgang an sich nichts neues. In der Praxis sah es jedoch ganz anders aus. Denn um all die verschiedenen Wege nach Rom, hier dem Schmuckobjekt zu gehen, sich gegenseitig zu begleiten, Erfahrungen auszutauschen und natürlich Spaß zu haben, nutzten sie das Internet. Was mit einer Einladung an Bildungseinrichtungen mit der Spezialisierung Schmuckdesign begann, verband in kurzer Zeit Teilnehmer aus Finnland, Deutschland, Belgien, Australien, Spanien, Korea und Südafrika. So manche, die auf klassische Art und Austauschstudent gereist war, traf auf diesem Weg alte Freunde oder Freunde von Freunden wieder, ein Effekt, der so nicht erwartet worden war. Der übergroße Ideenkessel, dessen Feuer 17 Beteiligte am Brodeln hielten, brachte schließlich 30 Schmuckobjekte als Ergebnis hervor. Die beschrittenen Wege kann man noch heute im Internet unter http://www.jewelleryjourney.de verfolgen, wenn man in den gespeicherten E-Mails stöbert. Auch erste Blicke auf die Ergebnisse sind da gestattet. Hier sind sie bis zur offiziellen Wanderausstellungspremie noch ein kleines Geheimnis.

Eine einheitliche Präsentation der Resultate in Form von Fotos wurde vom Wuppertaler Fotografen Rainer Schäle erarbeitet. Er hat Bilder geschaffen, die einer ganz eigenen Interpretation des Themas entsprechen. Jedes Bild zeigt Schmuckobjekte in Verbindung zum Gesamtprojekt, eine sehr ästhetische Art und Weise der Vereinigung mit Hilfe eines Leporellos zusammengefasst.

Schon beim vielleicht ersten Kontakt mit ihrer möglicherweise zukünftigen Hochschule haben so Studieninteressierte die Möglichkeit, zu erahnen, was sie während des Studiums und ihrer aktiven Zeit danach erwarten könnte.

Kerstin Baldauf
Pressesprecherin
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