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"Fördern, aber auch fordern"

08.04.2003 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Universität Jena startet mit 17.778 Studierenden in das Sommersemester 2003

Jena (08.04.03) Mit dem gestrigen Beginn der Vorlesungszeit an der Friedrich-Schiller-Universität ist wieder Leben in Jena eingekehrt. 17.778 Studierende haben sich bis jetzt an der Universität immatrikuliert und bevölkern nun die Stadt, weist die heute (08.04.) präsentierte vorläufige Studienstatistik aus. Das sind "saisonbedingt" weniger als im vergangenen Wintersemester, aber rund 1.250 Studierende mehr als vor einem Jahr. Knapp 5 % der Studierenden sind Ausländer und der Anteil der Frauen liegt insgesamt bei 59 %. Im ersten Fachsemester befinden sich jetzt 1.089 Studierende.

Großes Interesse bei den Einschreibungen richtete sich in diesem Sommer auf die wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen sowie auf die Geowissenschaften. Auch die Lehramtsstudiengänge und die Naturwissenschaften erfreuen sich eines unverminderten Zuspruchs. Das Interesse an den Sozial- und Verhaltenswissenschaften wächst weiter und bedeutet einen beinahe "ungesunden Anstieg", wie Prof. Dr. Karl-Ulrich Meyn kommentiert. Der Rektor freut sich zwar über die Attraktivität der Universität, was die Zahlen verdeutlichen. Andererseits bereiten sie ihm aber "ein weinendes Auge", da die Lehrqualität mit immer weniger Mitteln gehalten werden muss. "Wir sind an der Grenze angelangt, was das Sparen angeht", betonte Meyn, so dass die Universität über weitere Zulassungsbeschränkungen nachdenke. Denn bei der Ausbildung stehe immer die Qualität im Vordergrund. "Klasse statt Masse", brachte der Rektor sein Ziel auf einen griffigen Nenner. Gerade die Qualität ihrer Ausbildung mache den guten Ruf der Friedrich-Schiller-Universität unter den Studienbewerbern aus. "Die Universität ist attraktiv, weil hier ein besonderes Engagement nicht nur in der Forschung, sondern auch in der Lehre vorherrscht", wies er auf die Leistungen aller Lehrenden hin. Doch auch von den Studierenden erwartet der Rektor vollen Einsatz, bei dem die Universität sie dann tatkräftig unterstützen werde. "Fördern, aber auch fordern", so Meyn, lautet das Ziel der universitären Lehre in Jena - und damit meint er die Leistungen der Studierenden.

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