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Wirkt Akupunktur bei Heuschnupfen? Dermatologie am Klinikum rechts der Isar koordiniert gemeinsam mit Charité DFG-Studie

03.04.2008 - (idw) Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München

Die Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie des Klinikums rechts der Isar sucht Patienten, die an einer bundesweiten Studie zur Wirkung von Akupunktur bei Heuschnupfen teilnehmen wollen. Frühere beobachtende Untersuchungen konnten bereits zeigen, dass Akupunktur bei Heuschnupfen Besserung bewirken kann. Um diese Wirksamkeit nun auch wissenschaftlich fundiert nachzuweisen, sind jetzt klinisch kontrollierte Studien notwendig. Unterstützt wird die aktuelle ACUSAR-Studie (Acupuncture in Seasonal Allergic Rhinitis) von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

In Kooperation mit der Charité soll unter der Leitung von Klinikdirektor Prof. Dr. Dr. Johannes Ring untersucht werden, ob sich die möglichen Therapieeffekte auch durch eine Analyse von Immunparametern und Entzündungszellen im Blut objektivieren lassen. Dr. Florian Pfab von der Haut- und Allergieklinik am Biederstein: "Von einer Auswertung dieser Daten versprechen wir uns auch Erkenntnisse über den Einfluss der Akupunktur auf das Immunsystem. Unser Ziel ist es, der wissenschaftlichen Welt fundierte Ergebnisse zur Wirkung von Akupunktur präsentieren zu können."

Professor Ring: "Wir suchen insgesamt 200 Patienten aus dem Großraum München mit Heuschnupfen, die auf Birken- und Gräserpollen allergisch reagieren und teilnehmen möchten. Die Probanden werden nach dem Zufallsprinzip einer von zwei Behandlungsgruppen zugeteilt. Die erste Gruppe erhält sofort eine Akupunktur-Behandlung, die zweite acht Wochen lang antiallergische Medikamente und danach ebenfalls eine Akupunktur-Behandlung. Wir möchten herausfinden, inwieweit sich beide Gruppen in der Intensität ihrer Beschwerden, der Lebensqualität, dem Verbrauch an Medikamenten und eventuellen Nebenwirkungen unterscheiden."

Die Studienteilnehmer werden kostenlos mit Akupunktur gegen ihre Heuschnupfenbeschwerden behandelt. Interessenten erhalten weitere Informationen unter Tel.-Nr. 089/4140-3180 (Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein).

Weitere Informationen:
Dr. Florian Pfab
Tel. 089/4140 3486
E-mail: florian.pfab@lrz.tum.de

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