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Systemwechsel in der europäischen Konzernbesteuerung

07.04.2008 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Absolvent der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät für Dissertation ausgezeichnet
Dr. Andreas Poppe, Absolvent der Göttinger Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, erhält den Wolfgang Ritter-Preis 2008. Die Auszeichnung der gleichnamigen Stiftung in Bremen wird für seine an der Georg-August-Universität vorgelegte Dissertation über den Systemwechsel in der Besteuerung von im Binnenmarkt tätigen Konzernen, der zurzeit auf EU-Ebene diskutiert wird, vergeben. Mit dem Preis, der mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbunden ist, werden jährlich herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, insbesondere Untersuchungen auf dem Gebiet der Sozialen Marktwirtschaft, ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 9. April 2008 im Bremer Rathaus statt. Pressemitteilung
Göttingen, 7. April 2008 / Nr. 67/2008

Systemwechsel in der europäischen Konzernbesteuerung
Absolvent der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät für Dissertation ausgezeichnet

(pug) Dr. Andreas Poppe, Absolvent der Göttinger Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, erhält den Wolfgang Ritter-Preis 2008. Die Auszeichnung der gleichnamigen Stiftung in Bremen wird für seine an der Georg-August-Universität vorgelegte Dissertation über den Systemwechsel in der Besteuerung von im Binnenmarkt tätigen Konzernen, der zurzeit auf EU-Ebene diskutiert wird, vergeben. Mit dem Preis, der mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbunden ist, werden jährlich herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, insbesondere Untersuchungen auf dem Gebiet der Sozialen Marktwirtschaft, ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 9. April 2008 im Bremer Rathaus statt.

Die Dissertation ist am Institut für deutsche und internationale Besteuerung von Prof. Dr. Andreas Oestreicher betreut worden. Andreas Poppe befasst sich in seiner Arbeit mit der Einführung der konsolidierten Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage in der Europäischen Union. Wurde bislang jede Konzerngesellschaft einzeln besteuert, sieht dieses neue Konzept vor, den Konzern auch steuerrechtlich anzuerkennen. Dazu ermitteln alle Konzernunternehmen die steuerliche Bemessungsgrundlage nach einheitlichen Standards, anschließend werden die Einzelergebnisse zu einem Konzerngewinn zusammengefasst und dann nach einem Schlüssel auf die jeweiligen Steuerhoheiten aufgeteilt. In empirischen Analysen untersucht Dr. Poppe die mit diesem Systemwechsel verbundenen Auswirkungen auf Konzernstrukturen und die Steuereinnahmen der EU-Mitgliedstaaten.

Andreas Poppe, Jahrgang 1977, studierte Betriebswirtschaftslehre an der European Business School in Oestrich-Winkel. Auslandsaufenthalte führten ihn nach Auckland (Neuseeland) und San Diego (USA). Anfang 2003 wechselte er zum Promotionsstudium an die Universität Göttingen; hier wurde er im September 2007 an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät promoviert. Seitdem ist er als Berater bei einer Unternehmensfinanzberatung in Frankfurt am Main tätig.

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