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Exklusive Spitzenforscher-Einladung zu Nobel-Symposium für Bayreuther Physiker Jürgen Köhler

14.04.2008 - (idw) Universität Bayreuth

Der Bayreuther Experimentalphysiker Professor Dr. Jürgen Köhler gehört zu den 36 Spitzenforschern weltweit, die für Anfang Juni 2008 zu einem Nobel-Forum zur Einzelmolekülspektroskopie in Chemie, Physik und Biologie eingeladen wurden.Professor Köhler beschäftigt sich insbesondere mit der Erforschung der Funktionsprinzipen der Photosynthese mit Hilfe der Laserspektroskopie. Bayreuth (UBT). Das Nobel-Forum veranstaltet mehrmals im Jahr Symposien zu Forschungsthemen von vorgeschlagenen und diskutierten Nobelpreiskandidaten. Ein diesjähriges Symposium widmet sich am 1. - 6. Juni in Stockholm dem Thema "Einzelmolekülspektroskopie in Chemie, Physik und Biologie". Der Bayreuther Physiker Professor Dr. Jürgen Köhler (Bild) ist einer der auf diesem Gebiet führenden und zum Symposium exklusiv eingeladenen internationalen Spitzenforscher. Insgesamt wurden 36 Forscher aus aller Welt zu diesem Forum eingeladen. Sechs Einladungen gingen nach Deutschland, drei davon nach Bayern.
Professor Köhler leitet seit 2000 den Lehrstuhl für Experimentalphysik IV an der Universität Bayreuth und beschäftigt sich insbesondere mit der Erforschung der Funktionsprinzipen der Photosynthese mit Hilfe der Laserspektroskopie. Die Photosynthese ist ein komplexer Vorgang, mit dem die Natur über Jahrmillionen die Sonneneinstrahlung als optimale regenerative Energiequelle erschlossen hat. Ohne Photosynthese wäre höheres Leben auf der Erde undenkbar.
Durch das Zusammenwirken von Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen konnten in den letzten Jahren bei der Erforschung der Funktionsprinzipien der Photosynthese große Fortschritte erzielt werden. Physikerinnen und Physiker in der Arbeitsgruppe von Jürgen Köhler leisten hier mit ihren hochempfindlichen Messmethoden einen maßgeblichen Beitrag zu einem aktuellen Forschungsthema mit hohem Anwendungspotential.
Für den Bayreuther Einzelmolekül-Spektroskopiker Köhler ist es nach 1998 bereits die zweite Einladung zu diesem exklusiven internationalen Spitzenforschertreffen. Aus diesem Umfeld erhielt 1999 der Kurzzeitspektroskopiker Prof. Ahmed Zewail vom California Institute of Technology (CalTech) den Nobelpreis für Chemie. Jüngere Nobelpreise für Physik und Chemie in den Jahren 2003 und 2007 wurden ebenfalls für Forschungsgebiete vergeben, in denen die Bayreuther Physik international führend vertreten ist.

Weitere Informationen bei
Professor Dr. Jürgen Köhler
Lehrstuhl Experimentalphysik IV
e-mail: sekretariat.EP4@uni-bayreuth.de
Tel. 0921/55-4001

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