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Multipler Universalismus. Wege aus der Globalisierung von Kulturkonflikten

16.04.2008 - (idw) Kulturwissenschaftliches Institut

Eine englischsprachige Tagung des Kulturwissenschaftlichen Instituts, Essen im Rahmen der Projekte "Der Humanismus in der Epoche der Globalisierung" und "Interkulturelle Kontaktzonen" vom 24. bis 26. April 2008 im Berufsförderungszentrum Essen. Die Tagung wird gefördert durch die Volkswagen-Stiftung, die Stiftung Mercator und die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Wenn Kulturen und Religionen ihre Herkunftsländer verlassen und in andere Territorien eindringen, entstehen Reibungen, die vielfach ein produktives Potential entfalten. Kulturtransfer und religiöser Synkretismus führen zu gesellschaftlichen Innovationen und können vom Einzelnen als 'bereichernd' erlebt werden.
Was aber, wenn solche Spannungen zu Kulturkonflikten oder religiösen Kriegen eskalieren? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der englischsprachigen Tagung widmen sich der Frage, ob man den gefühlten wie realen globalisierten Auseinandersetzungen unserer Zeit mit einem erneuerten Universalismus begegnen kann. Gibt es global geteilte Orientierungen und Wertemuster, auf die man sich interreligiös einigen kann? Ist der Universalismusgedanke der Aufklärung ein 'westlicher' Mythos oder ein mögliches Fundament transkultureller Verständigung? Welche universalistischen Potentiale bergen die Weltreligionen? Sind diese Potentiale übersetzbar? Fragen wie diese werden von namhaften internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern anhand aktueller Beispiele aus Asien und Europa, aber auch in historisch vergleichender Weise erörtert.

Referentinnen und Referenten: Hongguang Luo (Chinese Academy of Social Sciences, Beijing), Fritz-Heiner Mutschler (Technische Universität Dresden), Ashis Nandy (Centre for the Study of Developing Societies, Delhi), Huang Ping (Chinese Academy of Social Sciences, Beijing) Jörn Rüsen (KWI Essen), Hans-Georg Soeffner (KWI Essen), Nur Yalman (Harvard University), Dariu¨ Zifonun (KWI Essen).

Eine Teilnahme ist nach Anmeldung begrenzt möglich. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kulturwissenschaften.de oder unter der Telefonnummer 0201/7204-152.
Weitere Informationen: http://www.kulturwissenschaften.de
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