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Wissenschaftsrat bestätigt herausragende Forschungsqualität der Mannheimer Soziologie

18.04.2008 - (idw) Universität Mannheim

Das wissenschaftspolitische Beratergremium von Bund und Ländern bewertet die soziologische Forschung an der Universität Mannheim als exzellent Gemeinsame Pressemitteilung der Fakultät für Sozialwissenschaften und des MZES

Die Qualität der soziologischen Forschung an der Universität Mannheim ist exzellent. Zu diesem Ergebnis kommt die Pilotstudie "Forschungsrating Soziologie" des Wissenschaftsrates, der als wichtigstes wissenschaftspolitisches Beratergremium Deutschlands gilt. Die Soziologie an der Universität Mannheim gehört demnach zu den besten drei der insgesamt 57 untersuchten universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Besonders gute Werte erzielen die Mannheimer auch bei der Zahl der in begutachteten Zeitschriften erschienen Artikel und bei der Drittmitteleinwerbung. Mannheim ist damit die einzige Universität, die sowohl hinsichtlich Forschungsqualität als auch Effektivität die höchste Bewertung erhält. Die ausführlichen Ergebnisse der Pilotstudie wurden heute, am 18. April 2008, in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt und sind unter www.wissenschaftsrat.de abrufbar.

"Diese Bestätigung unserer Arbeit durch die Experten des Wissenschaftsrates freut uns sehr. Meinen Mannheimer Kollegen möchte ich zu ihren herausragenden Forschungsleistungen gratulieren", so der Dekan der Mannheimer Fakultät für Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Josef Brüderl, selbst Soziologe und als Fachkoordinator verantwortlich für die umfangreichen Datenerhebungen, die für das Forschungsrating notwendig waren.

Besondere Stärken der Soziologie an der Universität Mannheim liegen unter anderem im Bereich der empirischen und quantitativen Methoden sowie in der guten Vernetzung von Lehre und Forschung. So ist die Fakultät für Sozialwissenschaften personell und organisatorisch eng mit dem Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) verbunden.

Universitätsrektor Professor Dr. Hans-Wolfgang Arndt gratulierte den Mannheimer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu ihrem Erfolg. "Das ist nach der Aufnahme des Doktorandenzentrums GESS in die Exzellenzinitiative ein weiterer Beleg für die bundesweit führende Stellung der Mannheimer Soziologie. Fakultät und MZES ergänzen sich ideal. Die Einschätzung des Wissenschaftsrates bestätigt, dass wir mit der Stärkung unter anderem dieses Bereiches in der weiteren Universitätsentwicklung den richtigen Weg gewählt haben."

Das MZES ist die größte sozialwissenschaftliche Forschungseinrichtung einer deutschen Universität und zählt zu den international bedeutendsten Zentren der Europaforschung. Es umfasst neben einer eigenen Bibliothek auch das Forschungsdatenarchiv EURODATA sowie die notwendige Computerausstattung zur Datenverarbeitung. "Diese hervorragende Infrastruktur hilft uns, unsere Forschung vor Ort zu bündeln und erfolgreich Projektmittel einzuwerben", erklärt Prof. Dr. Bernhard Ebbinghaus, Direktor des MZES und Lehrstuhlinhaber für Makrosoziologie an der Universität Mannheim. Das erfreuliche Abschneiden bei der Studie des Wissenschaftsrates belege das erfolgreiche Zusammenwirken von Fakultät und MZES.

Kontakt und weitere Informationen:

Prof. Dr. Josef Brüderl
Universität Mannheim
Dekan der Fakultät für Sozialwissenschaften
Tel: +49/(0)621/181-1996
bruederl@uni-mannheim.de
www.sowi.uni-mannheim.de

Prof. Dr. Bernhard Ebbinghaus
Universität Mannheim
Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES)
Tel: +49/(0)621-181-2869
ebbinghaus@uni-mannheim.de
www.mzes.uni-mannheim.de

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