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Neue Graduiertenschule HIGRADE erfolgreich gestartet

21.04.2008 - (idw) Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

Leipzig. Die neue Graduiertenschule HIGRADE ist mit einem hohen Anteil weiblicher und ausländischer Doktoranden gestartet. Von insgesamt 130 Teilnehmern sind 75 und damit die Mehrheit weiblich. Rund ein Viertel der Doktoranden kommt aus dem Ausland. Die neue "Helmholtz Interdisciplinary GRADuate School for Environmental research" (HIGRADE) ging im Oktober 2007 an den Start. Die Graduiertenschule wird über sechs Jahre mit insgesamt 3,6 Millionen Euro aus dem Impuls- und Vernetzungsfond des Helmholtz-Präsidenten gefördert. Sie ist eine Kooperation zwischen dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und sechs deutschen Universitäten. Neben der Universität Leipzig, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Technischen Universität Dresden, der Technische Universität Bergakademie Freiberg und der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist auch die Universität Kassel daran beteiligt. Inzwischen sind auch 16 der 18 Stipendienplätze für die ersten drei Jahre vergeben worden. Die Stipendiaten haben ihren Hauptsitz an der jeweiligen Universität, werden jedoch über die Helmholtz-Fördermittel finanziert. Für die Stipendienplätze in der Umweltforschung hatten sich über 200 Doktoranden aus Europa, Nord- und Südamerika, Afrika und vor allem aus Asien beworben. "Gute Wissenschaftler fallen nicht vom Himmel. Oft ist es nicht einfach, die passenden Leute für Forschungsprojekte zu bekommen", erklärt Prof. Olaf Kolditz, Sprecher der Graduiertenschule. "Die Betreuung des Nachwuchses fängt eigentlich schon im Studium an. Den besten Köpfen können wir so gezielt die Möglichkeit der Promotion geben." Von der Kooperation zwischen einem Helmholtz-Zentrum und der Universitäten profitieren vor allem die Studienabgänger. Sie können die gute technische Ausstattung des UFZ nutzen und zugleich an der Universität an ihrem Doktortitel arbeiten. Außerdem eröffnen sich dadurch für einige der Doktoranden neue berufliche Perspektiven.
Bis Ende April haben bereits zehn Kurse und drei weitere Veranstaltungen der sieben Fachbereiche stattgefunden, in denen die Doktoranden Kreditpunkte sammeln konnten. Neun weitere Veranstaltungen sind in diesem Jahr noch geplant. Dazu zählt die jährliche öffentliche Konferenz, auf der Doktoranden ihre Arbeiten der gesamten UFZ-Belegschaft vorstellen. Diese findet in diesem Jahr am 23. April im UFZ-Veranstaltungszentrum KUBUS statt.

Links:
Graduiertenschule HIGRADE:
http://www.higrade.ufz.de/index.php?en=15782
UFZ-Doktorandenkonferenz am 23. April 2008 in Leipzig:
http://www.higrade.ufz.de/index.php?en=15922

Weitere Informationen:
Dr. Vera Bissinger
Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ)
Tel: +49 341 235-1844
http://www.higrade.ufz.de/index.php?en=14372
oder über die Pressestelle
Tilo Arnhold
Telefon: 0341-235-1269
E-mail: presse@ufz.de

Im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ erforschen Wissenschaftler die Ursachen und Folgen der weit reichenden Veränderungen der Umwelt. Sie befassen sich mit Wasserressourcen, biologischer Vielfalt, den Folgen des Klimawandels und Anpassungsmöglichkeiten, Umwelt- und Biotechnologien, Bioenergie, dem Verhalten von Chemikalien in der Umwelt, ihrer Wirkung auf die Gesundheit, Modellierung und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Ihr Leitmotiv: Unsere Forschung dient der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und hilft, diese Lebensgrundlagen unter dem Einfluss des globalen Wandels langfristig zu sichern. Das UFZ beschäftigt an den Standorten Leipzig, Halle und Magdeburg 900 Mitarbeiter. Es wird vom Bund sowie von Sachsen und Sachsen-Anhalt finanziert.
Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit 25.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,3 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

Weitere Informationen: http://www.ufz.de/index.php?de=16657
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