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DFG-Förderbewilligungen für die Universität Bayreuth steigen 2007 um satte 20%

22.04.2008 - (idw) Universität Bayreuth

Um satte 20% gegenüber 2006 ist im vergangenen Jahr die Summe der Bewilligungen von Förderanträgen für die Universität Bayreuth durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) angestiegen. Insgesamt bewilligte die DFG der Universität 16.048 Mo. ¤. 2006 hat die Fördersumme bei 13.41 Mio. gelegen. Bayreuth (UBT). InUm satte 20% gegenüber 2006 ist im vergangenen Jahr die Summe der Bewilligungen von Förderanträgen für die Universität Bayreuth durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) angestiegen. Insgesamt bewilligte die DFG der Universität 16.048 Mo. ¤. 2006 hat die Fördersumme bei 13.41 Mio. gelegen. Universitätspräsident Professor Dr. Dr. h.c. Helmut Ruppert wertete dieses als Beleg für die exzellenten Forschungsleistungen der Bayreuther Wissenschaftler, die mit ihren Anträgen die Förderer überzeugt hätten.
Bewilligungs-Krösus der DFG-Förderungen war die Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften, ohnehin diejenige Bayreuther Fakultät, die am meisten Wissenschaftlerköpfe zählt. 6,25 Millionen ¤ ist das stolze Ergebnis der Einwerbungsbemühungen. Die Fachgruppe Geowissenschaften schnitt dabei mit 2,11 Millionen als Spitzenreiter ab, die Biologen warben knapp 2 Millionen ein und die Chemiker 1,25 Millionen ¤. Aus dieser Fakultät kommen auch die Top-Adressen bei den Einwerbungen durch Lehrstühle. Der für Ökologische Mikrobiologie konnte nämlich 919.000 ¤ verbuchen und damit fast doppelt soviel wie der "zweitplatzierte" Lehrstuhl Hydrologie mit 582.000 ¤.
Nicht unerwartet ist, dass die andere Naturwissenschaftliche Fakultät, nämlich die für Mathematik, Physik und Angewandte Informatik den zweiten Bewilligungsrang belegt. Ihr wurden 2,54 Mio. ¤ bewilligt, wobei die Mathematiker mit 1,52 Mio. die Nase vor den Physikern mit 0,88 Mio. ¤ haben und die noch junge Angewandte Informatik immerhin noch 0,13 Mio. ¤ zum Gesamtergebnis der Fakultät beisteuerte.
Wenn überhaupt eine Rangfolge erlaubt ist - die Bayreuther Fakultäten unterscheiden sich ja stark in der Kopfzahl ihrer Wissenschaftler - dann gebührt der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften mit 1,55 Mio. ¤ eingeworbener DFG-Mittel der dritte Rang. Das aber ist insgesamt noch viel mehr als das Bewilligungsergebnis für die drei geistes- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten, was keinerlei Überraschung ist. Von denen kam die Kulturwissenschaftliche auf knapp 330.000 ¤, von den Wissenschaftlern der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät wurden 281.000 ¤ eingeworben und 2.607 ¤ entfielen auf die Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät.
Im anderen Licht erscheint aber das Ergebnis, wenn man realisiert, dass das Institut für Afrikastudien wegen des Erfolges bei der Exzellenzinitiative rund 947.000 ¤ bewilligt bekam, die Facheinheit Ethnologie mit knapp 404.000 ¤ zu Buche schlägt, dem Afrikazentrum IWALEWA-Haus fast 170.000 ¤ bewilligt wurden und das Forschungsinstitut für Musiktheater mit gut 216.000 ¤ Fördersumme in den Büchern steht.
Vergessen werden darf auch nicht, dass die Universität Bayreuth unmittelbar von Bewilligungen betroffen war, denn sie ist Empfänger für Bewilligungen für Forschungsgroßgeräte, Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereiche und Forschungskollegs. Das machte 2007 immerhin 3,55 Millionen ¤ aus.

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