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Flötenspieler der Hochschule Heilbronn siegt beim "xplore New Automation Award 2008"

28.04.2008 - (idw) Hochschule Heilbronn - Technik. Wirtschaft. Informatik

Am letzten Mittwoch ehrte Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, auf der Hannover Messe die Gewinnergruppen des "xplore New Automation Award 2008". Die Sieger wurden in sechs Kategorien: Building, Factory, Recreation, Net, Education und Ecology ermittelt. Der Flötenspieler, den 11 Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Heilbronn entwickelt hatten, belegte den ersten Platz in der Kategorie "Recreation". Das ist ein bemerkenswerter Erfolg, denn: Der "xplore New Automation Award 2008" ist ein anspruchsvoller Bildungswettbewerb aus dem Bereich Automatisierungstechnik. Acht Jurymitglieder aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden hatten im Vorfeld anspruchsvolle und innovative Projektvorschläge aus rund 20 Ländern begutachtet, darunter waren Bewerbungen aus Südafrika, Indien, Polen, Ungarn und Vietnam. 100 dieser Projekte kamen in die Endausscheidung.
Dabei wurde der Flötenspieler des Künzelsauer Teams in der Kategorie "Recreation" auf Platz 1 gesetzt. Elf Studierende hatten ihn unter der Leitung von Prof. Dr. Heinz Frank mit Hilfe des Laborleiters Anton Mittnacht entwickelt. Der Flötenspieler besticht durch Aussehen und Können. Aluminiumprofile verleihen ihm seine menschliche Gestalt und seine Finger bewegen sich durch Hubmagneten. Die Töne erzeugt ein Luftstrom, der mit Ventilen geregelt wird. So kann der Roboter unterschiedliche Lautstärken (wie piano und forte) und unterschiedliche Betonungen (wie legato und staccato) spielen. Insgesamt haben ihm die angehenden Ingenieure mehrere Lieder beigebracht.
Der musikalische Roboter kann zum Beispiel "Die kleine Nachtmusik" von W.A. Mozart und "Ein Stern der Deinen Namen trägt" von D.J. Ötzi spielen. Damit das gelingt und er die hierfür nötigen 1/16-Noten spielen zu kann, muss er seine Finger ungefähr 50 ms heben beziehungsweise absenken. Um ein geeignetes System zu finden, wurden von den Studierenden verschiedene Antriebskonzepte analysiert.
Weitere Informationen: http://Detaillierte Informationen über die Gewinnerprojekte finden Sie unter www.xplore.org.
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