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Hochschulmanagement in und für Asien

06.05.2008 - (idw) Fachhochschule Osnabrück

30 Dekane aus Südostasien nehmen an der Fachhochschule Osnabrück am International Deans' Course teil.

Der International Deans' Course (IDC) ist ein Fortbildungsprogramm für Hochschulmanager in Afrika und Asien, das der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gemeinsam mit der Fachhochschule Osnabrück, dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) und der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) 2007 ins Leben gerufen haben. Zum Auftakt des International Deans' Course 2008 kommen im Mai 30 asiatische Prodekane und Dekane aus Indonesien, Laos, Malaysia, den Philippinnen, Thailand und Vietnam an der FH Osnabrück zusammen, um im Rahmen eines zehntätigen Programms in Osnabrück und Berlin über - den Hochschulreformprozess in Europa und den damit verbunden Herausforderungen für das Management von Fakultäten zu beraten.

"Hochschulmanagement gewinnt heute immer mehr an Bedeutung. Die zunehmende Eigenständigkeit von Hochschulen, in Deutschland wie in Südostasien, erfordert von allen Beteiligten ein Umdenken. Dekaninnen und Dekane übernehmen immer mehr Verantwortung und werden mit neuen Aufgaben konfrontiert für die sie sich meist nicht systematisch qualifizieren konnten, " sagt Christoph Hansert vom DAAD. Genau an dieser Leerstelle setzt der IDC an. Der Kurs vermittelt in verschiedenen Modulen unter anderem strategisches und operatives Management, Finanzmanagement, Qualitätsmanagement, Soft Skills, Führungskompetenz und E-Learning.

Die Initiatoren des Deans' Course wollen mit ihrem Programm vor allem praktische Hilfen für die Verbesserung des Hochschulmanagements leisten. Zu diesem Zweck werden für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses individuelle Aktionspläne ausgearbeitet. Deren Umsetzung wird in weiteren Workshops, die über das Jahr verteilt stattfinden werden, konstruktiv begleitet.

Nachdem der erste IDC mit afrikanischen Teilnehmern erfolgreich war freut sich Marijke Wahlers, Vertreterin der HRK und dort Leiterin der Internationalen Abteilung, auf den zweiten Deans' Course: "Ich finde es sehr gut, dass wir den Kurs nun im regelmäßigen Wechsel für afrikanische und asiatische Teilnehmer anbieten werden. So wird mittelfristig die Süd-Süd-Kooperation zwischen diesen beiden Regionen gestärkt."

Die Kooperation der Fachhochschule Osnabrück mit der HRK, dem DAAD, dem CHE und der AvH ist für Prof. Marie Luise Rehn, Vize-Präsidentin der FH, besonders wichtig: "Die Zusammenarbeit dieser Organisationen im internationalen Kontext ist wichtig, da jede Organisation spezifisches Wissen einbringt und damit zu einem unverwechselbaren Mehrwert beiträgt." Prof. Peter Mayer, Projektleiter des Ausbildungsprogramms, sieht in der Organisation und Durchführung des IDC ein enormes Potential für die beteiligten deutschen Hochschulen und insbesondere die Fachhochschule Osnabrück: "Wir können uns so im internationalen Umfeld weiter positionieren. Wichtige Entscheidungsträger aus Hochschulen in asiatischen Ländern erhalten einen Einblick in die Reformen, die an deutschen Hochschulen gegenwärtig stattfinden."

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